• 29.11.2016, 11:35:01
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  • OTS0096

Medizinstudium: Kärntner Resolution zum Aus für Zugangsbeschränkung beschlossen

Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner: Bundesregierung muss Fehler aus dem Jahr 2005 angesichts der Ärzteentwicklung jetzt korrigieren

Utl.: Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner: Bundesregierung
muss Fehler aus dem Jahr 2005 angesichts der Ärzteentwicklung
jetzt korrigieren =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Dass die Einführung der
Studienplatzbeschränkung im Jahr 2005 ein Fehler war, zeigt sich
spätestens jetzt vor dem Hintergrund der Ärzteentwicklung. „Dieser
Fehler gehört umgehend korrigiert“, stellte heute, Dienstag,
Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner nach der
Regierungssitzung fest. Das Regierungskollegium stimmte in seiner
Sitzung Prettners Petition zur Aufhebung der Zugangshürde zu.

Derzeit ist die Zahl der Anfänger-Studienplätze für Human- und
Zahnmedizin an den öffentlichen Unis auf 1.620 beschränkt. Laut einer
aktuellen Studie gibt aber ein Drittel der vorwiegend
nicht-österreichischen Absolventen an, im Ausland arbeiten zu wollen.
Ein weiterer Teil zweigt in die Forschung und Entwicklung ab. „Was
bleibt, ist eine logische und hausgemachte Lücke“, warnt Prettner.
Vor dem Hintergrund, dass sämtliche Studien dem Gesundheitsbereich
bereits bis 2020 einen Beschäftigungsanstieg von mehreren Tausend
Jobs pro Jahr prognostizieren, sei ein rasches Handeln das Gebot der
Vernunft, hofft die Gesundheitsreferentin nun auch auf „Einsicht“ in
der Bundesregierung, insbesondere beim zuständigen
Wissenschaftsminister Vizekanzler Reinhold Mitterlehner.

„Mit dem Wissen um die bevorstehende Pensionierungswelle bei
Allgemeinmedizinern ist es höchste Zeit, um den absehbaren
Mehrbedarf zu decken, umgehend die Zugangsbeschränkungen aufzuheben“,
so Prettner.
(Schluss)

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