- 23.11.2016, 12:37:07
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E-Wirtschaft begrüßt E-Mobilitätspaket als Türöffner
Geförderte E-Mobile sind Botschafter der Zukunft - Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur braucht öffentliche Unterstützung
Utl.: Geförderte E-Mobile sind Botschafter der Zukunft - Aufbau
einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur braucht öffentliche
Unterstützung =
Wien (OTS) - Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der
E-Wirtschaft begrüßte das am 23. November vorgestellte
E-Mobilitätspaket von Verkehrsministerium, Umweltministerium und
Automobilimporteuren. „Der Ausbau der E-Mobilität im
Individualverkehr, im öffentlichen Verkehr und im Güterverkehr ist
eine der wichtigsten Maßnahmen für den Klimaschutz und eine derartige
öffentlichkeitswirksame Förderaktion kann als Türöffner für einen
breiten Roll Out gute Dienste leisten“, erklärte Barbara Schmidt,
Generalsekretärin von Oesterreichs Energie.
Die geförderten E-Mobile können aus Sicht von Oesterreichs Energie
als „Botschafter der Zukunft“ die Veränderung am Mobilitätsmarkt
vorbereiten helfen. Schmidt verwies insbesondere darauf, dass
E-Mobilität nur dann positiv klimawirksam werden kann, wenn sie auf
eine starke Stromversorgung aus erneuerbaren Ressourcen aufbaut:
Österreich ist beim Stromanteil aus erneuerbaren Energien
Spitzenreiter in der EU. Mit E-Fahrzeugen, die mit Strom aus
Österreich geladen werden, können daher die CO2-Emissionen im
Vergleich zu Benzin oder Dieselfahrzeugen um bis zu 80 Prozent
reduziert werden.“ Mehr als 70 Prozent des österreichischen Stroms
werden erneuerbar produziert.
Verkehr verursacht derzeit 35,2 Prozent der Treibhausgasemissionen
unseres Landes. Schmidt: „Bei einer völligen Umstellung auf
E-Mobilität könnten die CO2-Emissionen unseres Landes um mehr als ein
Viertel gesenkt werden. Dafür sind allerdings hohe Investitionen in
die erneuerbare Stromproduktion und die Stromnetze sowie in das Netz
der Ladestationen erforderlich.“ Oesterreichs Energie schlägt in der
Stromstrategie „Empowering Austria“ vor, E-Mobilität als integriertes
nationales Konzept, getragen von E-Wirtschaft, Verwaltung und
Industrie zu betrachten. Schmidt: „Voraussetzungen für einen raschen
Aufbau der E-Mobilität sind die Umsetzung einer leistungsstarken
flächendeckenden und interoperablen Ladeinfrastruktur, die als
Nukleus für weitere Mobilitätskonzepte und smarte Netzservices dienen
kann.“ Österreichs E-Wirtschaft arbeitet bereits an einer Vielzahl
von Projekten in diese Richtung. Weiters notwendig: Ein gemeinsames,
kundenfreundliches Bezahlsystem und unterschiedliche Dienstleistungen
an den Ladestationen, die über branchenübergreifende Kooperationen
mit technologischem Weitblick zu verwirklichen sind. Schon vom Start
an, so Schmidt, sollte man auch die Einbindung von E-Fahrzeugen in
ein smartes Gesamtenergiesystem (Smart Grid) mitdenken.
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