- 22.11.2016, 10:22:40
- /
- OTS0060
Russland-Sanktionen: FPÖ-Kassegger: Kern und Mitterlehner müssen sich für die Aufhebung stark machen
„Es kann ja wirklich nicht sein, dass sich fünf europäische Länder einfach über die Köpfe der restlichen EU-Länder hinwegsetzen“
Utl.: „Es kann ja wirklich nicht sein, dass sich fünf europäische
Länder einfach über die Köpfe der restlichen EU-Länder
hinwegsetzen“ =
Wien (OTS) - „Nachdem sich die deutsche Bundeskanzlerin, US-Präsident
Obama und die Staats- und Regierungschefs vier weiterer europäischer
Länder verständigt haben, an den Sanktionen gegen Russland wegen der
Ukraine-Krise weiter festzuhalten, ist es nun höchst an der Zeit,
dass Bundeskanzler Kern sowie Vizekanzler Mitterlehner nun in Brüssel
klar Stellung gegen diese unseligen Wirtschaftssanktionen beziehen
und sich für eine sofortige Aufhebung stark machen“, forderte heute
FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. MMMag. Dr. Axel Kassegger.
„Es kann ja wirklich nicht sein, dass sich fünf europäische Länder
einfach über die Köpfe der restlichen EU-Länder hinwegsetzen und
derartige Entscheidungen treffen – so kann die von vielen Seiten
vielgepriesene gelebte EU-Politik wohl nicht aussehen“, kritisierte
der FPÖ-Wirtschaftssprecher. Die in Russland und anderen Ländern
Osteuropas engagierte deutsche Wirtschaft hat nun auch die deutsche
Politik aufgefordert, die Sanktionen gegen Russland zu überdenken.
Inzwischen sei die Zeit reif, das zu hinterfragen, denn nach
Berechnungen von Wirtschaftsforschern hätten die Strafmaßnahmen die
deutsche Produktion 2014 und 2015 um 13,5 Mrd. Euro sinken lassen -
das entspräche dem Verlust von 60.000 Arbeitsplätzen, so der
Vorsitzende des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft. „Es gibt
auch ähnliche Studien in Österreich, die belegen, dass durch die
EU-Russland-Sanktionen im Extremfall 45.000 Arbeitsplätze in
Österreich gefährdet wären“, erklärte Kassegger.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






