• 21.11.2016, 09:00:12
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  • OTS0019

Erster "Marsch fürs Leben" in Innsbruck voller Erfolg trotz Regen

Prominente Unterstützung durch Abt Schreier vom Stift Wilten

Erster "Marsch fürs Leben" in Innsbruck voller
Erfolg trotz Regen

Utl.: Prominente Unterstützung durch Abt Schreier vom Stift Wilten =

Linz/Innsbruck (OTS) - Vergangenen Samstag fand in Innsbruck der
erste "Marsch fürs Leben" statt. Nach einer hl. Messe im Stift Wilten
mit Abt Schreier zogen die Teilnehmer durch die Innsbrucker
Innenstadt, um eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zum Schutz von
Frauen im Schwangerschaftskonflikt und der Kinder vor der Geburt zu
fordern. Strömender Regen hielt die jugendlichen Teilnehmer nicht ab,
mit Musik, Tanz und Ansprachen eine hoffnungsvolle Botschaft zu
übermitteln: "Abtreibung muss nicht sein! Wir alle können schwangere
Frauen unterstützen und ungeborene Kinder schützen!"

"Abtreibungen undenkbar machen durch Information und konkrete
Unterstützung für Frauen"

"Wir gehen auf die Straße, weil es uns nicht reicht, zu sagen
'Abtreibung ist schlecht'. Wir wollen aktiv werden, weil so viele
Babys sterben, weil so viele Frauen angelogen und durch äußere
Umstände zur Abtreibung gedrängt werden", erklärte Klara Broucek,
Mitglied der "Jugend für das Leben" und Sprecherin der Veranstaltung.

"Unser aller Ziel muss es sein, schwangere Frauen zu unterstützen und
ihnen als Gesellschaft, als soziales Umfeld, lebensbejahende Optionen
anzubieten", unterstrich Broucek und weiter: "Keine Frau möchte sich
für den Tod ihres Kindes entscheiden müssen, aber vielen sind keine
echten Alternativen zur Abtreibung bekannt." Zudem sei es schwierig,
im konkreten Schwangerschaftskonflikt schnell genug adäquate Hilfe zu
finden, erklärte Broucek. Dies müsse sich ändern, so Broucek: "Wir
müssen das Tabu Abtreibung brechen und zum Nachdenken anregen. Die
breite Öffentlichkeit muss informiert und sensibilisiert werden, um
Abtreibungen vorzubeugen." Während der Veranstaltung wurden an
Passanten Informationspakete verteilt, die auch eine Liste von
Beratungsstellen enthielten.

Keine Abtreibungen in den Landeskrankenhäusern, sondern Unterstützung
für Frau und Kind!

Ausgehend von Erfahrungen vom Pro-Life Marsch, der die "Jugend für
das Leben" vergangenen Sommer zu Fuß von Innsbruck nach Bregenz
geführt hatte, erklärte Broucek: "Die Bevölkerung Westösterreichs
wünscht sich keinen Ausbau an Abtreibungsmöglichkeiten in den
Landeskrankenhäusern, sondern eine breitere Unterstützung für
Schwangere und ihre Familien." Auch Abt Schreier untermauerte in
seiner Predigt die aktive Rolle jedes einzelnen im Kampf gegen
Abtreibung und zeigte sich erfreut über die Initiative der
Jugendlichen: "Ich danke euch, dass ihr euch für eine Kultur des
Lebens einsetzt."

In den kommenden Wochen finden weitere "Märsche fürs Leben" in Linz,
Salzburg, Graz und Wien statt. Organisator ist die Jugend für das
Leben, die sich einsetzt für das Recht auf Leben von der Empfängnis
bis zum natürlichen Tod.

www.marsch-fuers-leben.at

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