• 17.11.2016, 13:40:07
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FPÖ-Schimanek: Posse um verschiedene Kindergeld-Rechner sinnbildlich für zerstrittene Regierung!

"SPÖ und ÖVP konkurrieren mit Online-Rechnern zum Kindergeld. Es macht wenig Sinn, dass es von zwei Ministerien zwei verschiedene Rechner gibt, die dasselbe berechnen sollen"

Utl.: "SPÖ und ÖVP konkurrieren mit Online-Rechnern zum Kindergeld.
Es macht wenig Sinn, dass es von zwei Ministerien zwei
verschiedene Rechner gibt, die dasselbe berechnen sollen" =

Wien (OTS) - Sozial- und Frauenministerium haben nun einen
Online-Rechner für das Kindergeld präsentiert. Grundsätzlich sieht es
FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Schimanek positiv, dass Eltern die
Möglichkeit haben, sich schnell und unkompliziert das Kindergeld
berechnen zu lassen. Allerdings mute die Zweigleisigkeit seltsam an,
da es auch von ÖVP-Familienministerin Karmasin einen Online-Rechner
dazu gebe: „Es macht wenig Sinn, dass es von zwei Ministerien zwei
verschiedene Rechner gibt, die dasselbe berechnen sollen. Das stiftet
nur Verwirrung und nützt niemandem etwas. SPÖ und ÖVP wären gut
beraten, sich auf einen Rechner zu einigen.“

Fraglich sei außerdem, ob beide Rechner auch dieselben Ergebnisse zu
Tage förderten. „Im Ausschuss musste man nach einer Anfrage der
freiheitlichen Abgeordneten Barbara Rosenkranz zugeben, dass die
immer größer werdende Gruppe der Alleinerzieherinnen beim SPÖ-Rechner
komplett vergessen wurde. Das zeigt, dass es sich hierbei wohl eher
um eine schnelle PR-Aktion als um eine durchdachte Maßnahme handelt“,
so Schimanek. „Es wäre sinnvoller, das Geld für die Unterstützung von
heimischen Familien zu verwenden, anstatt für konkurrierende
Online-Rechner und die Entwicklung von Dingen, die es schon gibt.
Schließlich bietet auch die Arbeiterkammer einen solchen
Online-Rechner an“, sagt die FPÖ-Frauensprecherin.

Für Schimanek steht die Posse um die verschiedenen Kindergeldrechner
geradezu sinnbildlich für die Gespaltenheit der rot-schwarzen
Regierung: „Abgesprochen wird in dieser Regierung anscheinend gar
nichts mehr. Jeder kämpft für sich und gönnt der anderen Seite gar
nichts. So eine Regierung kann nicht funktionieren.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

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