• 16.11.2016, 08:03:15
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  • OTS0011

PFOTENHILFE nach grauenvollem Unfall: Katzenhaltung an Durchzugsstraßen verantwortungslos

Auch bei Wildunfällen erneut Steigerungen / Mit Tafeln und Autostickern gegen Tierleid

PFOTENHILFE nach grauenvollem Unfall: Katzenhaltung
an Durchzugsstraßen verantwortungslos

Utl.: Auch bei Wildunfällen erneut Steigerungen / Mit Tafeln und
Autostickern gegen Tierleid =

Wien/Lochen am See (OTS) - Die Tierschutzorganisation PFOTENHILFE rät
aus aktuellem Anlass dringend davon ab, Katzen an stark befahrenen
Straßen zu halten. „Der furchtbare Anblick hat mich bis ins Mark
getroffen“, so PFOTENHILFE-Obfrau Johanna Stadler, die ein nur wenige
Wochen altes überfahrenes Kätzchen gefunden und fotografiert hat, um
das Leid einmal zu verdeutlichen. „Wir empfehlen eine Katzenhaltung
mit Freigang nur in Sackgassen oder zumindest abseits von stark
befahrenen Straßen, wie etwa in Wohnsiedlungen mit 30er-Zone.
Insbesondere in ländlichen Gegenden ist die Gefahr besonders groß,
denn an Landesstraßen gibt es auch in Siedlungen oft keine
Geschwindigkeitsbeschränkungen. Und bei 100km/h hat man bei plötzlich
auftauchenden Hindernissen kaum Chancen auf Unfallvermeidung.“

Autofahrer bittet die PFOTENHILFE um erhöhte Vorsicht. Besonders in
der Dämmerung und nachts sowie aufgrund der derzeit häufig durch
Nässe, Blätter, Schnee und Eis rutschigen Fahrbahn sollte die
Geschwindigkeit gedrosselt und verstärkt auf Sicht gefahren werden.
Nicht nur zum Schutz der Tiere sondern auch zur eigenen Sicherheit
und der der Mitfahrenden und anderen Verkehrsteilnehmer.

Wieder mehr für Tiere tödliche Unfälle im Straßenverkehr

Dass dies keine leeren Floskeln sind zeigen die kürzlich
veröffentlichten neuesten Zahlen der Statistik Austria, die tödliche
Unfälle mit einigen Wildtierarten erfasst. Im „Jagdjahr 2015/16“
fielen dem Straßenverkehr unter anderem 37.900 Rehe (+1,3%), 23.200
Hasen (+2,8%) und 7.200 Fasane (+3,0%) zum Opfer. Insgesamt sind es
77.249 Todesopfer und damit um 1.569 mehr als im Jahr davor, wo es
sich um 75.680 Fälle handelte. (Quelle: Statistik Austria, Shortlink:
goo.gl/0s0yWc)

Nicht erfasst werden hier jedoch viele weitere so genannte „nicht
jagdbare“ Wildtierarten wie Igel, Eichhörnchen, (Greif-)Vögel etc.
und natürlich Heimtiere - hier in erster Linie Katzen, die
österreichweit jährlich im oberen fünfstelligen Bereich verunglücken.
Ebenso scheinen in der Statistik die vielen mehr oder weniger schwer
verletzt überlebenden Unfallopfer nicht auf.

Die PFOTENHILFE hat kürzlich eine Informationskampagne zu diesem
Thema gestartet: „Langsam fahren, Leid ersparen - Hier leben Kinder
und Tiere!“ steht auf den Schildern (siehe
http://www.ots.at/a/OBS_20160902_OBS0001) in DIN A1 bzw. A2, die auf
www.Pfotenhilfe.org gegen eine Spende bestellt werden können, wo es
auch weitere Infos zur Kampagne gibt. Den ebenfalls bestellbaren
Autosticker in der Größe 10 x 30 cm mit der Aufschrift „Bitte Abstand
halten! Ich bremse für alle Tiere“ gibt es sowohl selbstklebend als
auch mit Magnetfolie, die jederzeit unbeschädigt wieder abnehmbar
ist.

Foto honorarfrei bei Angabe des Copyrights „PFOTENHILFE“.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PFH

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