• 14.11.2016, 14:05:19
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  • OTS0144

Korosec zu Bertelsmann-Studie: Ausspielen von Jung und Alt muss ein Ende haben

Chancen haben sich sowohl für Jung wie auch für Alt verschlechtert!

Utl.: Chancen haben sich sowohl für Jung wie auch für Alt
verschlechtert! =

Wien (OTS) - „Die düsteren Zeiten sind nicht nur für einen großen
Teil der Jugend, sondern auch für Ältere real vorhanden“, meint die
Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, Ingrid Korosec, zu
der aktuellen Veröffentlichung der EU-Gerechtigkeits-Studie der
Bertelsmann-Stiftung.

Wie „die Presse“ in ihrer heutigen Ausgabe auf die Bertelsmann-Studie
Bezug nahm, sei die junge Generation benachteiligt und die Kluft
zwischen Jung und Alt würde sich vergrößern. Korosec kritisiert diese
negative Darstellung der älteren Generation in den Medien scharf.
„Alt und Jung dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“

Die Präsidentin verweist darauf, dass diese düsteren Zahlen und
schlechte Zukunftschancen keinesfalls der älteren Generationen
angelasten werden dürfen. Der Blick der Studie sei auf die gesamte EU
gerichtet und würde das Bild der Länder wie beispielsweise
Griechenland oder Spanien wiederspiegeln. Aber nicht Österreich.
Stattdessen müsse der langfristige Trend in Österreich angeschaut
werden. „Wenn man 20-30 Jahre nach vorne blickt und das
Pensionssystem nicht reformiert, werden wir mit einer enormen
Altersarmut zu kämpfen haben,“ betont sie.

„Die aktuelle Situation ist für ältere Menschen genauso schwierig und
die Veränderungen betreffen sowohl Jung wie auch Alt. Wir gehören
zusammen und dürfen nicht auseinanderdividiert werden und
dementsprechend auseinandertriften,“ so Korosec abschließend.

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