• 10.11.2016, 11:55:11
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  • OTS0124

FPÖ-Neubauer/Karlsböck: Schwere Missstände an der Universität Innsbruck prolongiert!

"Trotz mehrfacher Studenteninterventionen schreiten Rektor und Minister nicht ein"

Utl.: "Trotz mehrfacher Studenteninterventionen schreiten Rektor und
Minister nicht ein" =

Wien (OTS) - „Seit nunmehr drei Jahren sind nachweislich Beschwerden
von Studenten der Universität Innsbruck evident, dass ein Professor
am Institut für Europarecht und Völkerrecht bis zu 80 Prozent seiner
Lehrveranstaltungen einfach nicht abhält und die Studenten vor
verschlossenen Hörsaaltüren stehen lässt. So wurden beispielsweise
von einem Seminar, das laut Lehrzielkatalog dreizehn Einheiten
umfasst (was bereits um zwei zu wenig sind), laut bis jetzt
gesammelten Informationen von Studenten, vier gar nicht und zwei
teilweise abgehalten“, kritisieren der freiheitliche
Wissenschaftssprecher NAbg. Dr. Andreas F. Karlsböck und NAbg. Werner
Neubauer.

In weiterer Konsequenz richtet sich die Kritik an den
verantwortlichen Rektor Tilman Märk, der offenbar entweder nicht
willens oder nicht in der Lage sei, für einen ordnungsgemäßen Ablauf
an seiner Universität zu sorgen. „Vielmehr duldet er den Umstand,
dass betreffender Professor es bevorzugt, hoch dotierte Gutachten für
politische Auftraggeber zu erstellen. Dies darf aber niemals zu
Lasten der Studenten gehen, er bekommt schließlich ja auch dafür
bezahlt“, kritisiert Neubauer.

„Somit ist nun Minister Mitterlehner gefordert. Immerhin hat die
Volksanwaltschaft diesen Missstand zum Anlass genommen, ein Verfahren
einzuleiten, allein das Ministerium ist seit langer Zeit mit einer
schlüssigen Stellungnahme säumig. Die Studenten haben ein Anrecht,
ihr Studium zeitgerecht abschließen zu können. Diesbezügliche
Verfahren sind bereits anhängig, daher ist es auch ein Gebot der
Stunde, diesen Vorgängen Einhalt zu gebieten, die bereits über die
Grenzen des Landes hinaus den Ruf der Universität Innsbruck
nachhaltig schädigen“, so Neubauer und Karlsböck, der auch
Vorsitzender des parlamentarischen Wissenschaftsausschuss ist, und
kündigen an, nun weitere rechtliche Schritte zu prüfen.

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