• 08.11.2016, 17:20:10
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  • OTS0208

Haubner: Senkung der Körperschaftsteuer wäre wichtiges Signal für den Standort und die Betriebe

Müssen schauen, dass Abgabenlast kleiner wird – Finanzielle Belastung für Unternehmen muss verringert werden – Das fördert wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung

Utl.: Müssen schauen, dass Abgabenlast kleiner wird – Finanzielle
Belastung für Unternehmen muss verringert werden – Das fördert
wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung =

Wien (OTS) - „Eine Senkung des Körperschaftsteuersatzes wäre ein
wichtiges positives Signal für den Standort Österreich. Davon würden
die Betriebe aber auch die Beschäftigungslage in Österreich
profitieren,“ kommentiert Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter
Haubner die Überlegungen den Körperschaftsteuersatz in Österreich zu
senken. Im europäischen Vergleich gesehen, speziell aber mit Blick
auf die Nachbarländer, läge Österreich mit seiner Abgabenlast von
knapp 45 Prozent weit über den Durchschnitt. „Diese hohe finanzielle
Belastung wirkt sich nicht gerade vorteilhaft auf unsere
Wettbewerbsfähigkeit aus“, so Haubner, der sich eine rasche
Trendumkehr nach unten wünscht. Der Trend gehe europaweit klar zur
Senkung der Körperschaftssteuersätze, hierbei seien Schweden 2013
(22%) und Großbritannien (geplante Senkung von 20% auf 15%) nur zwei
Beispiele. Mit dieser Maßnahme könnte zudem auch ein wichtiger,
langfristig wirkender Impuls für Investitionstätigkeiten geschaffen
werden.

In Richtung ÖGB hält der Wirtschaftsbund-General fest, dass die
Behauptung Unternehmenssteuern seien in Österreich schon jetzt zu
niedrig nicht nur falsch sondern auch entbehrlich ist. „Die
finanzielle Belastung für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer ist
bereits jetzt schon zu hoch. Hier anzudeuten, sie solle noch weiter
in die Höhe getrieben werden, ist unternehmer- aber auch
standortfeindlich“, betont Haubner. Gerade in Hinblick auf die
fortwährend steigende Arbeitslosigkeit brauche es jetzt mehr
Unterstützung für die Wirtschaft. „Es sind schließlich die Betriebe,
die die Arbeitsplätze schaffen“, so Haubner.

In puncto 12-Stunden-Tag hält Haubner abschließend fest: „Jeder
Schritt, der mehr Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung zulässt,
ist im Sinne der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Damit schaffen wir
mehr Freiheiten und passen uns an die sich ständig ändernden
Rahmenbedingungen – sowohl gesellschaftlich als auch wirtschaftlich –
an. Das ist ein Schritt von dem alle profitieren“.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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