• 05.11.2016, 09:00:01
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FPÖ-Steger: Parteipolitisierung im Sport schreitet munter voran

Rudolf Hundstorfer wurde zum BSO-Präsidenten gewählt

Utl.: Rudolf Hundstorfer wurde zum BSO-Präsidenten gewählt =

Wien (OTS) - "Es ist schon bemerkenswert, dass sich wieder einmal im
so oft gelobten ‘Sportland Österreich‘ keine kompetentere
Persönlichkeit für das Amt des BSO-Präsidenten gefunden hat als der
gescheiterte SPÖ-Bundespräsidentschaftskandidat und
Arbeitslosenminister Rudolf Hundstorfer", kommentierte
FPÖ-Sportsprecherin NAbg. Petra Steger die Neubesetzung in der
Bundes-Sportorganisation.

Enttäuscht zeigte sich Steger darüber, dass von der Ankündigung des
Sportministers den Sport entpolitisieren zu wollen, offenbar nur
wenig übrigblieb: „Rudolf Hundstorfer war seit seiner Jugend im
SPÖ-nahen Umfeld tätig. All seine politischen Mandate und Funktionen
hatte er bis dato der SPÖ oder dem ÖGB zu verdanken."

Die Debatte rund um die Wahl Hundstorfer zum BSO-Präsidenten sollte
genützt werden, um die Sportstruktur in Österreich generell zu
hinterfragen. „Österreich ist ein Land geprägt von rot-schwarzen
Sportorganisationen und Dachverbänden, in denen eines meist ganz weit
oben steht, nämlich die Freunderlwirtschaft. Von einem transparenten
Sportfördersystem kann nach wie vor nicht die Rede sein, geschweige
denn, dass das Geld tatsächlich beim Sportler ankommt“, kritisierte
die freiheitliche Sportsprecherin.

„Es braucht endlich eine umfassende Strukturreform und
Entparteipolitisierung des Sports. Ob hierfür der rote Hundstorfer
als Ansprechpartner dienlich sein kann, ist fraglich“, so Steger.

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