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Korosec und Becker fordern ein Ende der Zeitumstellung und ein Überdenken der Energieeffizienzdebatte

Die österreichische und europäische Gesundheits- und Energiepolitik machen das sofortige Umdenken in der EU-Kommission der Zeitumstellung erforderlich.

Wien (OTS) - Am Sonntag war es wieder soweit. Die Uhren wurden um eine Stunde zurückgestellt. Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, äußert sich dazu anhaltend kritisch:
„Jeder hat die Umstellung heute Morgen gespürt. So ein Eingriff in unsere „innere Uhr“ geht bei niemandem spurlos vorüber. Die Gesundheitsrisiken, welche dadurch entstehen, sind erheblich.“ Der Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes, Heinz K. Becker, unterstreicht dies mit neuesten wissenschaftlichen Ergebnissen einer Expertenkonferenz: „Bei vielen Menschen löst die Umstellung dramatische körperliche und psychische Beschwerden aus. Da der Schlaf-Wach-Rhythmus neu angepasst werden muss, kann dies zu Beschwerden wie Müdigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen, Verdauungsstörungen, Ein- und Durchschlafstörungen und vielerlei weiteren Beschwerden führen. Darüberhinaus werden seit Jahren die Steigerung von Verkehrsunfällen und lebensgefährliche Komplikationen bei Operationen als direkte Auswirkung der Zeitumstellung beobachtet,“ so der ÖVP-Europaabgeordnete.

Korosec und Becker machen auf die hohen Kosten für die Wirtschaft, die durch die Zeitumstellung entstehen, aufmerksam. Die kleine Schwankung von 60 Minuten würde große gesundheitliche Störungen und damit wirtschaftliche Schäden schätzungsweise bis zu 150 Mrd. Euro nach sich ziehen. Diese Kosten würden in keiner Relation zu der aktuellen Ressourcen- und Energieeffizienzdebatte stehen. Die österreichische und europäische Gesundheits- und Energiepolitik würde daher das sofortige Umdenken in der EU-Kommission und eine Überprüfung der zweimal jährlichen Zeitumstellung erforderlich machen.

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