Schieder macht Druck für Reform der Gewerbeordnung – „Ein Schlüssel für mehr Wachstum“

SWV-Strobl: „Kleine Betriebe dürfen nicht auf der Strecke bleiben“ – VIDEO

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder ist überzeugt davon, dass eine Reform der Gewerbeordnung sehr viel zu neuem Wachstum beitragen kann. Er hofft, dass Wirtschaftsminister Mitterlehner im Zeitplan bleibt und bald seinen Entwurf vorlegt. Das Konzept des SPÖ-Parlamentsklubs für eine grundlegende Modernisierung der Gewerbeordnung hat Schieder schon vor fünf Wochen präsentiert. Die Eckpunkte: Berufsrecht entrümpeln, ein Gewerbeschein für alle freien Gewerbe und Betriebsanlagenrecht vereinfachen. ****

Letzte Woche haben 120 UnternehmerInnen mit dem SPÖ-Klubobmann und Fritz Strobl, dem Präsidenten des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Wien, einen Abend lang das SPÖ-Konzept besprochen. Es war eine spannende Diskussion darüber, was die UnternehmerInnen sich an Entbürokratisierung erwarten, warum insbesondere das Betriebsanlagenrecht vereinfacht gehört und wie man die herausragende Qualität der Lehre in Österreich sicherstellt.

Strobl sieht in der Reform eine Chance, die kleinen Betriebe in der Wirtschaftskammer aufzuwerten: „Die wirtschaftliche Bedeutung der Einpersonenunternehmen (EPU) muss endlich auch in ihrer Interessenvertretung abgebildet werden: Es kann nicht sein, dass einige wenige Banken und Industrielle in der Wirtschaftskammer mehr Stimmrechte besitzen als zigtausende Kleinunternehmer.“ Die Frage bekommt Brisanz durch Gerüchte, dass die WKO EPU überhaupt nicht mehr in der Wirtschaftskammer haben will. Strobl erteilt allen Ideen in diese Richtung eine Absage.

Schieder betont dabei: „Selbständigkeit ist ein Schlüssel für mehr Wachstum. Wir wollen Selbständigkeit erleichtern, mit einer Reform der Gewerbeordnung sinnlose Hürden abbauen und die soziale Absicherung für Selbständige verbessern. Für uns steht dabei immer im Mittelpunkt: Qualität und Qualifikation.“

Fragen der sozialen Absicherung stellen sich bei Einpersonenunternehmen in besonderem Maß, so Schieder. Dies vor dem Hintergrund, dass die Sozialversicherung der Selbständigen vergleichsweise geringe Leistungen bei hohen Selbstbehalten anbiete, zugleich aber sehr hohe Rücklagen aufgebaut habe.

SERVICE: Ein Video von der Diskussion finden Sie hier:
http://tinyurl.com/huo5l9h (Schluss) bj/wf

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