• 27.10.2016, 11:15:06
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Schieder macht Druck für Reform der Gewerbeordnung – „Ein Schlüssel für mehr Wachstum“

SWV-Strobl: „Kleine Betriebe dürfen nicht auf der Strecke bleiben“ – VIDEO

Utl.: SWV-Strobl: „Kleine Betriebe dürfen nicht auf der Strecke
bleiben“ – VIDEO =

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder ist überzeugt davon,
dass eine Reform der Gewerbeordnung sehr viel zu neuem Wachstum
beitragen kann. Er hofft, dass Wirtschaftsminister Mitterlehner im
Zeitplan bleibt und bald seinen Entwurf vorlegt. Das Konzept des
SPÖ-Parlamentsklubs für eine grundlegende Modernisierung der
Gewerbeordnung hat Schieder schon vor fünf Wochen präsentiert. Die
Eckpunkte: Berufsrecht entrümpeln, ein Gewerbeschein für alle freien
Gewerbe und Betriebsanlagenrecht vereinfachen. ****

Letzte Woche haben 120 UnternehmerInnen mit dem SPÖ-Klubobmann und
Fritz Strobl, dem Präsidenten des Sozialdemokratischen
Wirtschaftsverbands Wien, einen Abend lang das SPÖ-Konzept
besprochen. Es war eine spannende Diskussion darüber, was die
UnternehmerInnen sich an Entbürokratisierung erwarten, warum
insbesondere das Betriebsanlagenrecht vereinfacht gehört und wie man
die herausragende Qualität der Lehre in Österreich sicherstellt.

Strobl sieht in der Reform eine Chance, die kleinen Betriebe in der
Wirtschaftskammer aufzuwerten: „Die wirtschaftliche Bedeutung der
Einpersonenunternehmen (EPU) muss endlich auch in ihrer
Interessenvertretung abgebildet werden: Es kann nicht sein, dass
einige wenige Banken und Industrielle in der Wirtschaftskammer mehr
Stimmrechte besitzen als zigtausende Kleinunternehmer.“ Die Frage
bekommt Brisanz durch Gerüchte, dass die WKO EPU überhaupt nicht mehr
in der Wirtschaftskammer haben will. Strobl erteilt allen Ideen in
diese Richtung eine Absage.

Schieder betont dabei: „Selbständigkeit ist ein Schlüssel für mehr
Wachstum. Wir wollen Selbständigkeit erleichtern, mit einer Reform
der Gewerbeordnung sinnlose Hürden abbauen und die soziale
Absicherung für Selbständige verbessern. Für uns steht dabei immer im
Mittelpunkt: Qualität und Qualifikation.“

Fragen der sozialen Absicherung stellen sich bei
Einpersonenunternehmen in besonderem Maß, so Schieder. Dies vor dem
Hintergrund, dass die Sozialversicherung der Selbständigen
vergleichsweise geringe Leistungen bei hohen Selbstbehalten anbiete,
zugleich aber sehr hohe Rücklagen aufgebaut habe.

SERVICE: Ein Video von der Diskussion finden Sie hier:
http://tinyurl.com/huo5l9h (Schluss) bj/wf

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