• 25.10.2016, 13:57:58
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  • OTS0141

RWR-Karte: „Ministerrat greift Forderungen der uniko auf“

Generalsekretärin Fiorioli über Beschluss erfreut, sieht aber noch Verbesserungsbedarf

Utl.: Generalsekretärin Fiorioli über Beschluss erfreut, sieht aber
noch Verbesserungsbedarf =

Wien (OTS) - „Die Universitätenkonferenz ist sehr erfreut, dass ihre
langjährigen Forderungen zur Verbesserung der Rot-Weiß-Rot-Karte
heute vom Ministerrat aufgegriffen wurden.“ Mit diesen Worten
reagierte die Generalsekretärin der Universitätenkonferenz (uniko),
Elisabeth Fiorioli, auf den Beschluss der Bundesregierung, die
Rot-Weiß-Rot-Karte weiterzuentwickeln. Speziell die vorgesehene
Ausweitung der Karte auf Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen,
die Verlängerung der Jobsuchdauer und die Erhöhung des zulässigen
Beschäftigungsausmaßes für Bachelor- und Masterstudierende auf 20
Wochenstunden seien wichtige und richtige Maßnahmen, um gezielt die
klügsten Köpfe für Österreich zu rekrutieren, betont Fiorioli.

Es handle sich bei dem Personenkreis um ausländische
Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die sich während ihres
Studiums nicht nur die entsprechenden Fachkenntnisse erworben haben.
„Sie bringen das Wissen von Sprache und Kultur ihres Herkunftslandes
mit und haben sich während ihres Studiums auch mit der
österreichischen Kultur und Sprache vertraut gemacht. Damit verfügen
sie über ein wertvolles Potenzial für die österreichische
Gesellschaft und Wirtschaft“, erklärt die uniko-Generalsekretärin.
Allerdings sei das Mindestentgelt von 45 Prozent der
ASVG-Höchstbeitragsgrundlage (für das Jahr 2017 wären das 2.241,-
Euro) immer noch ein Ausschließungskriterium für junge Doktorandinnen
und Doktoranden. Aufgrund der Teilzeitmodelle für
Doktoratsstudierende an Universitäten droht nach Einschätzung der
uniko gerade jungen Forscherinnen und Forschern noch immer der
Verlust des Aufenthaltsstatus.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | RKO

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