• 25.10.2016, 11:30:32
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FPÖ-Kickl: Kerns Politik bleibt Nachweis der Heimatliebe schuldig

Kritik an HC Straches Bürgerkriegswarnung Zeichen von politischer Blindheit

Utl.: Kritik an HC Straches Bürgerkriegswarnung Zeichen von
politischer Blindheit =

Wien (OTS) - „SPÖ-Bundeskanzler Kern bleibt in seinen politischen
Handlungen jeden Nachweis der Heimatliebe zu Österreich schuldig. Er
befindet sich damit in der direkten Nachfolge von Werner Faymann und
Co. Weder das von Kern intendierte Zulassen der Visa-Freiheit für
türkische Staatsbürger noch sein Umfaller in Sachen CETA samt
Verweigerung einer direkt-demokratischen Abstimmung darüber in
Österreich oder auch sein Festhalten an Zuwanderungsmöglichkeiten ins
Sozialsystem unter dem Deckmantel von Asyl sind Maßnahmen, die sich
mit dem Begriff der Heimatliebe oder des Patriotismus vereinen
lassen. Diese Liste ist bei Weitem nicht vollständig. Herr Kern soll
mehr auf das hören, was die Bevölkerung denkt, statt nach Zitaten zu
googeln, deren Veröffentlichung keine Hilfestellung bei der Lösung
konkreter politischer Problemstellungen liefern“, kommentierte heute
FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die jüngsten Aussagen des
Bundeskanzlers. Kerns politischer Fokus liege nach wie vor in
Brüssel, bei den Herren Juncker, Schulz und Co. und jedenfalls nicht
bei der eigenen Bevölkerung. Das passe ganz gut zu seinem Status als
"Kanzler ohne Wahl", dessen Lieblingsort bei internationalen Gipfeln
oder in EU-Runden der Rockzipfel der deutschen Bundeskanzlerin sei.

Wenn Kern darüber hinaus die Warnung vor bürgerkriegsähnlichen
Zuständen infolge einer völlig aus dem Ruder geratenen
Willkommenspolitik und des zu erwartenden Umgangs des politischen
Establishments mit weiteren Zuwanderungswellen samt islamistischer
Bedrohung abqualifiziere, zeige das nur, dass er ein Vertreter der
Kopf-in-den Sand-Politik sei. „Nicht nur HC Strache warnt vor diesen
Entwicklungen. Der Herr Kanzler wird bei ein wenig Recherche auf viel
Prominenz in Politik, Wissenschaft und Journalismus stoßen, die
ähnliche Gefahren für Europa sehen. Hilfreich und erkenntnisbringend
könnte es auch sein, wenn der Bundeskanzler seine Jogging-Runden vom
Central Park in New York etwa in den Bereich des Wiener Pratersterns
verlegen würde“, so Kickl weiter.

Nicht derjenige, der vor Gefahren warne, handle unverantwortlich,
sondern jener, der gewarnt werde und in völliger Verkennung der Lage
und aus abgehobener Arroganz heraus diese Warnungen leichtfertig in
den Wind schlage. Kickl verwies in diesem Zusammenhang auch auf das
neue Buch „Völkerwanderung“ des früheren tschechischen Präsidenten
Vaclav Klaus, in dem es wörtlich heißt: „Wir wissen einfach, dass es
verantwortungslos ist, das völlig neue Phänomen der Massenmigration
zu unterschätzen. Die Gefahr verschwiegen zu haben, würden uns unsere
Kinder und Enkel nie verzeihen.“

„Hätte die Regierung früher auf die Warnungen der FPÖ reagiert und
nicht alles reflexartig als Hetze usw. abqualifiziert, wäre den
Österreichern viel Schaden erspart geblieben. Diese Schuld bleibt den
politisch Verantwortlichen auf EU-Ebene und in Österreich und Kern
arbeitet täglich daran, sie noch weiter zu vergrößern“, schloss
Kickl.

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