- 24.10.2016, 14:25:15
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Kainz: Gewerbeverein stellt heimisches Qualitätssystem in Frage
Österreicher legen großen Wert auf Qualität handwerklichen Arbeitens
Utl.: Österreicher legen großen Wert auf Qualität handwerklichen
Arbeitens =
Wien (OTS) - Als „willkürliche Infragestellung eines gut
funktionierenden Systems“ bewertete heute, Montag, der
Geschäftsführer der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Reinhard
Kainz, die präsentierte Umfrage von Gewerbeverein,
Hoteliervereinigung und Handelsverband. „Wieder einmal wird das, was
die heimische Unternehmerinnen und Unternehmer tatsächlich fesselt,
nicht angesprochen: Bürokratie, überbordende Regulierungen. Da wo wir
entfesseln müssen, ist das Betriebsanlagenrecht, sind behördliche
Überprüfungen, die den unternehmerischen Alltag behindern“, so Kainz.
Eine Umfrage der Julius Raab Stiftung Anfang Oktober (Sample 600
Personen) zeigt ganz klar: Vor allem auf die Qualität des
handwerklichen Arbeitens legen österreichische Bürger großen Wert.
Wer beispielsweise Installationsarbeiten verrichten lässt, bevorzugt
fundiert ausgebildete Arbeiter mit Lehrabschluss anstelle von
fachkundigen Laien. In einer Umfrage von 600 Österreichern und
Österreicherinnen kennen 91 Prozent der Befragten den Begriff der
dualen Ausbildung.
In Hinblick auf die Lehrlingsausbildung zeige sich, dass Qualität zu
den wichtigsten Faktoren der internationalen Konkurrenzfähigkeit
zählt. Die Meisterprüfung trägt zusätzlich zur Qualitätssteigerung
bei. Beispielsweise sind die meisten Befragten der Meinung, dass
wesentliche Aspekte der Unternehmensführung in die Meisterprüfung
miteinbegriffen sind. Unsere Gesellschaft sieht die duale Ausbildung
daher auch nach wie vor als chancenreiche Alternative zu einer
akademischen Ausbildung. 88 Prozent der Befragten betonen, dass sie
die duale Ausbildung als erfolgreiche Grundlage für einen Start ins
Berufsleben sehen. 78 Prozent betonen, dass die duale Ausbildung in
Hinblick auf die Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit enorme
Relevanz hat.
„Aus unserer Sicht gilt der Grundsatz, modernisieren, wo es sinnvoll
ist, aber ein funktionierendes System nicht willkürlich gefährden.
Seit Jahren versichert uns die Politik, dass die kleinen und
mittleren Betriebe, also die Gewerbe- und Handwerksbetriebe, das
Rückgrat der heimischen Wirtschaft sind, denn sie garantieren Tag für
Tag Qualität und Ausbildung in allen Regionen Österreichs“, so Kainz
abschließend. (PWK791/us)
Die komplette Studie ist hier abrufbar
http://www.juliusraabstiftung.at/resources/files/2016/10/7/1941/die-d
uale-ausbildung-in-den-augen-der-oesterreicher.pdf
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