• 20.10.2016, 11:18:45
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  • OTS0112

Duzdar: Förderschiene für innovative digitale Unternehmen AT:net neu gestartet

Chance auf 200.000 Euro Förderung pro Projekt

Utl.: Chance auf 200.000 Euro Förderung pro Projekt =

Wien (OTS) - Mit dem dritten Call des Bundeskanzleramts für das
Programm AT:net startet heute die für dieses Jahr letzte Möglichkeit,
dass sich innovative digitale Unternehmen bis zu 200.000 Euro für ihr
marktreifes Produkt abholen, um damit die Markteinführung und
Etablierung des Produkts zu ermöglichen. "Wir wissen, dass eine
kreative Idee leider oftmals nicht ausreicht, um am Markt reüssieren
zu können. Gerade die Phase des Übergangs von einem marktreifen
Produkt zur tatsächlichen Marktreife ist nicht einfach. Daher setzt
AT:net gerade hier an und unterstützt die Unternehmen. Nur wenn die
Produkte tatsächlich am Markt ankommen, gibt es einen Nutzen für
Wirtschaft und Gesellschaft", sagte die Staatssekretärin für
Digitalisierung Muna Duzdar im Rahmen ihres Besuchs bei der NOUS
Wissensmanagement GmbH und eröffnete den dritten Call des Programms.

Insgesamt stehen bei diesem dritten Call, bei dem bis Februar 2017
Projekte eingereicht werden können, etwa fünf Millionen Euro zur
Verfügung. Die Höchstfördersumme pro Projekt beträgt 200.000 Euro.

Förderung stark nachgefragt
Der zweite Call, der am 4. Oktober zu Ende ging, hat gezeigt, dass
das Programm sehr attraktiv ist. Insgesamt 70 Projekte aus fast allen
Bundesländern Österreichs mit einer beantragten Fördersumme von 11,7
Millionen Euro haben sich beworben. "Der erfolgreiche zweite Call
zeigt, dass es viel Potenzial für innovative Projekte in Österreich
gibt. Und das ist gut so, denn Innovation spielt eine zentrale Rolle
für die Wirtschaft, für Wachstum und Beschäftigung und damit für
unseren Wohlstand. Gleichzeitig gestaltet Innovation auch den
gesellschaftlichen Fortschritt, den möglichst alle nutzen können
sollen", so die Staatssekretärin.

Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen
Forschungsförderungsgesellschaft FFG sagte: "Märkte denken immer
weniger in Branchen, Segmenten oder technischen Disziplinen, ebenso
wenig wie innovative Unternehmen. Ob es um Technologien für die
Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen, um
einen breiteren und weitgehend barrierefreien Zugang zu Information
oder um Anforderungen eines modernen Staates – Stichwort e-Government
– geht: Wer sich auf dem Markt behaupten will, muss intelligente
Gesamtlösungen für den Kunden anbieten. Dabei kommt der
Digitalisierung eine unermessliche Bedeutung zu. Mit dem Programm
AT:net unterstützen wir Unternehmen dabei, am Markt Fuß zu fassen und
ihre digitalen Innovationen am Markt einzuführen.

Wolfgang Schreiner, CEO von Nous Wissensmanagement GmbH stellte das
im ersten Call von AT:net geförderte Projekt opera.live vor und
erläuterte die Bedeutung der Förderung. "Mit der Förderung ist es uns
gelungen, die nötige Kofinanzierung für Produktrollout und
Markteinführung unserer opera.live-Plattform zu bekommen. Die
Förderung ist unser Akzelerator, um schneller ans Ziel zu kommen: ein
digitales Produkt auszurollen, das nachhaltig Umsätze erwirtschaftet
und aus der Zusammenarbeit mit einer öffentlichen Institution – der
Wiener Staatsoper - eine relevante digitale Innovation auf den Markt
bringt; die FFG und das Bundeskanzleramt unterstützen uns dabei, vom
Start weg international agieren zu können, was für den Erfolg
maßgeblich ist", betonte Schreiner.

Alle Details und Informationen zum dritten Call und zum Programm
AT:net unter www.ffg.at/atnet. Fotos des Pressegesprächs stehen in
Kürze unter http://fotoservice.bundeskanzleramt.at kostenfrei zur
Verfügung.

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