- 19.10.2016, 15:18:31
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Königsberger-Ludwig fordert „rasche Aufstellung eines Inklusionsfonds“
Fonds soll steigende Kosten für Leistungen wie Persönliche Assistenz abdecken
Utl.: Fonds soll steigende Kosten für Leistungen wie Persönliche
Assistenz abdecken =
Wien (OTS/SK) - Ulrike Königsberger-Ludwig, SPÖ-Sprecherin für
Menschen mit Behinderung, sprach sich heute gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst „für die rasche Aufstellung eines Inklusionsfonds im
Rahmen der Finanzausgleichsverhandlungen“ aus. Ein solcher Fonds, der
dem Pflegefonds gleichkäme, soll dazu dienen, Leistungen, die
Menschen mit Behinderungen benötigen, zu finanzieren. „Dabei geht es
in erster Linie um die Persönliche Assistenz“, erklärt
Königsberger-Ludwig. Diese ist derzeit in der Behindertenhilfe in den
Ländern angesiedelt und daher sehr unterschiedlich geregelt. „Ein
solcher Fonds könnte die steigenden Kosten für derartige Leistungen
abfedern – das sehen die Betroffenen als auch die Länder so.“ ****
Darüber hinaus können mit einem Inklusionsfonds Maßnahmen im Bereich
Beschäftigungstherapien und Wohnen mitfinanziert werden, ergänzt die
Sprecherin. Die Finanzierung des Fonds soll im Zuge der
Finanzverhandlungen mitverhandelt werden.
„Eine bundesweit einheitliche Regelung ist angemessen. Ob man eine
Persönliche Assistenz zur Verfügung haben kann, darf keine Frage des
Bundeslands sein, in dem man wohnt“, macht Königsberger-Ludwig
deutlich. Eine bundeseinheitliche Lösung sei außerdem im
Regierungsprogramm und im Nationalen Aktionsplan für Menschen mit
Behinderungen verankert.
Sozialminister Alois Stöger steht laut Königsberger-Ludwig in dieser
Frage „ganz klar an der Seite der Menschen mit Behinderungen in
Österreich und unterstützt die Forderung nach einem Inklusionsfonds.
Jetzt liegt es am Finanzminister, die Einrichtung des Fonds
sicherzustellen“, schließt Königsberger-Ludwig. (Schluss) sc/kg/mp
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