• 19.10.2016, 11:04:49
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  • OTS0062

Umweltdachverband: Energiewende JETZT!

- UWD-Positionspapier „Für eine naturverträgliche Energiewende“ zeigt den Weg – Download: www.umweltdachverband.at/uwd-positionspapier-energiewende

Utl.: - UWD-Positionspapier „Für eine naturverträgliche
Energiewende“ zeigt den Weg – Download:
www.umweltdachverband.at/uwd-positionspapier-energiewende =

Wien (OTS) - UWD an Regierung: Klima- und Energiestrategie endlich
entscheidend vorantreiben!
- Ergebnisse der Online-Konsultation müssen ernst genommen werden

Wien, 19.10.16 (UWD) Der Konsultationsprozess zum Grünbuch für eine
integrierte Energie- und Klimastrategie geht in die nächste Phase: In
Linz werden heute die Ergebnisse der Online-Konsultation präsentiert
– laut Programm von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, BM Andrä
Rupprechter und BM Jörg Leichtfried. Die Anwesenheit der
Regierungsmitglieder wird der Arbeit an der Energie- und
Klimastrategie nun hoffentlich den notwendigen Nachdruck verleihen.
„Der bisherige Prozess in den Arbeitsgruppen lässt größte Zweifel
aufkommen, ob die Klimaschutzverpflichtungen tatsächlich
ernstgenommen werden“, sagt Franz Maier, Präsident des
Umweltdachverbandes.

Energiesparen, Effizienzsteigerungen und naturverträglicher
Ausbau Erneuerbarer als Prämissen

Das letzte Woche in Linz einstimmig beschlossene
Energiewende-Positionspapier des Umweltdachverbandes zeigt die
erforderlichen Schritte zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern auf.
Langfristige, verbindliche Ziele im Sinne von Planungs- und
Investitionssicherheit sind ebenso wichtig wie das Bekenntnis zur
völligen Dekarbonisierung unserer Gesellschaft und eine Stärkung der
Versorgungssicherheit im Inland durch einen naturverträglichen Ausbau
erneuerbarer Energien in Österreich – ist sie doch derzeit an
(Energie)Importen festgemacht. „Allen voran sind jedoch Energiesparen
und Effizienzsteigerungen im bestehenden Energiesystem wichtig, um
eine deutliche Reduktion des Energieverbrauches zu erreichen. Eine
ökosoziale Steuerreform, die den Abbau umweltschädlicher Subventionen
forciert, ist eine rasch umsetzbare Notwendigkeit und würde
energieeffizienten Technologien, die jetzt bereits am Markt sind
endlich zum Durchbruch verhelfen“, so Maier abschließend.

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