- 17.10.2016, 17:41:51
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Preiserhöhungen in Gastronomie sind primär Resultat von Steuererhöhungen und Überregulierung
Gastronomiepreise im europäischen Vergleich dennoch moderat
Utl.: Gastronomiepreise im europäischen Vergleich dennoch moderat =
Wien (OTS) - Zu den jährlich wiederkehrenden über die Medien
kolportierten Vorwürfen, Hotellerie und Gastronomie seien
Preistreiber, kommentiert Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes
Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WK) „Die gestiegenen
Preise sind einerseits den ebenfalls gestiegenen Vorleistungen, von
denen unsere Betriebe ja abhängig sind, geschuldet – wie Mieten,
Reparaturen oder Lebensmittel - , andererseits ein alarmierendes
Signal dafür, dass die Branche im Hinblick auf Bürokratie und
Abgabenlast den Plafond erreicht hat.“
Laut Pulker sind für den Preisanstieg neben den nach wie vor zu hohen
Lohnnebenkosten, überbordenden bürokratischen Auflagen und
Kontrollen, vor allem auch die Erhöhung der Umsatzsteuer auf
Beherbergungsleistungen maßgeblich verantwortlich. Auch Aufwendungen
für Barrierefreiheit oder höhere Gebühren für Schanigärten müssten
zwangsläufig ebenfalls einkalkuliert werden, so Pulker. Generell sind
die Erkenntnisse aus dem Verbraucherpreisindex aber mit Vorsicht zu
genießen: „Die von der Statistik Austria erhobenen Daten stammen fast
ausschließlich aus dem städtischen Bereich und lassen sich nicht auf
die ländliche Gastronomie übertragen, die von Preiserhöhungen oft nur
träumen kann. Insgesamt sind die Preise in der heimischen Gastronomie
im europäischen Vergleich immer noch moderat.“, betont Pulker
abschließend. (PWK772/ES)
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