FPÖ/RFS: Karlsböck/Mayrbäurl: Bürgerinitiative „Freier Universitätszugang für österreichische Studenten“ überreicht

Freiheitliche Studenten fordern qualitätsvollere Matura statt Zugangsbeschränkungen

Wien (OTS) - Am Donnerstag überreichte eine Delegation des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) Nationalratspräsidentin Doris Bures die gesammelten Unterschriften der Bürgerinitiative „Freier Universitätszugang für österreichische Studenten“. „Mit dieser Bürgerinitiative setzt sich der RFS vor allem für österreichische Studienwillige ein, damit diese ohne zusätzliche zweifelhafte Hürden ihr Studium beginnen können“, unterstützt auch der FPÖ-Wissenschaftssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Wissenschaftsausschusses NAbg. Dr. Andreas F. Karlsböck die Initiative der freiheitlichen Studenten. „Der freie Hochschulzugang ist in Österreich eine Errungenschaft, die nicht leichtfertig aufgegeben werden sollte“, erklärt RFS-Bundesobmann Felix Mayrbäurl das Ansinnen seiner Studentenfraktion.

„Es muss daher das Ziel bleiben, dass mit der Matura, der Berufsreifeprüfung oder der Studienberechtigungsprüfung die Vorkenntnisse für einen erfolgreichen Studienverlauf vorhanden sind und keine zusätzliche Aufnahmeprüfung notwendig ist", so Mayrbäurl weiter. Im Gegensatz zur Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH), die sich bei diesem Thema auf geballte Fäuste in den Hosentaschen beschränke, aber sonst nichts zusammenbringe, bringe der RFS die Anliegen der Studenten auf die Tagesordnung im Parlament.

Im Wortlaut lautet die Bürgerinitiative: „Die Bundesregierung wird im Hinblick auf den freien Universitätszugang dazu aufgefordert,
- sich für eine Abschaffung von Zugangsbeschränkungen an den Universitäten für Studenten mit österreichischem Maturazeugnis, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung einzusetzen.
- sich für dafür einzusetzen, die Qualität der Matura anzuheben und den Zielbildungseinrichtungen ein Mitspracherecht bei den Mindestanforderungen einzuräumen.“

„Gerade jetzt, wo Wissenschaftsminister Mitterlehner und Universitätenkonferenz uniko in einer massiven Ausweitung von Zugangsbeschränkungen zu den Hochschulen die Ultima Ratio sehen, ist der RFS die Stimme aller Studenten, die der Meinung sind, dass es auch noch einen anderen Weg zu einem qualitätsvollen Studium geben muss. Aufnahmeprüfungen würden wie in anderen Ländern dazu führen, dass sich Schüler in Nachhilfekursen für teures Geld das Wissen aneignen müssen, das ihnen eigentlich an den Schulen vermittelt werden sollte“, so RFS-Obmann Felix Mayrbäurl.

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