- 14.10.2016, 12:42:38
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FPÖ/RFS: Karlsböck/Mayrbäurl: Bürgerinitiative „Freier Universitätszugang für österreichische Studenten“ überreicht
Freiheitliche Studenten fordern qualitätsvollere Matura statt Zugangsbeschränkungen
Utl.: Freiheitliche Studenten fordern qualitätsvollere Matura statt
Zugangsbeschränkungen =
Wien (OTS) - Am Donnerstag überreichte eine Delegation des Rings
Freiheitlicher Studenten (RFS) Nationalratspräsidentin Doris Bures
die gesammelten Unterschriften der Bürgerinitiative „Freier
Universitätszugang für österreichische Studenten“. „Mit dieser
Bürgerinitiative setzt sich der RFS vor allem für österreichische
Studienwillige ein, damit diese ohne zusätzliche zweifelhafte Hürden
ihr Studium beginnen können“, unterstützt auch der
FPÖ-Wissenschaftssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen
Wissenschaftsausschusses NAbg. Dr. Andreas F. Karlsböck die
Initiative der freiheitlichen Studenten. „Der freie Hochschulzugang
ist in Österreich eine Errungenschaft, die nicht leichtfertig
aufgegeben werden sollte“, erklärt RFS-Bundesobmann Felix Mayrbäurl
das Ansinnen seiner Studentenfraktion.
„Es muss daher das Ziel bleiben, dass mit der Matura, der
Berufsreifeprüfung oder der Studienberechtigungsprüfung die
Vorkenntnisse für einen erfolgreichen Studienverlauf vorhanden sind
und keine zusätzliche Aufnahmeprüfung notwendig ist", so Mayrbäurl
weiter. Im Gegensatz zur Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH), die
sich bei diesem Thema auf geballte Fäuste in den Hosentaschen
beschränke, aber sonst nichts zusammenbringe, bringe der RFS die
Anliegen der Studenten auf die Tagesordnung im Parlament.
Im Wortlaut lautet die Bürgerinitiative: „Die Bundesregierung wird im
Hinblick auf den freien Universitätszugang dazu aufgefordert,
- sich für eine Abschaffung von Zugangsbeschränkungen an den
Universitäten für Studenten mit österreichischem Maturazeugnis,
Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung einzusetzen.
- sich für dafür einzusetzen, die Qualität der Matura anzuheben und
den Zielbildungseinrichtungen ein Mitspracherecht bei den
Mindestanforderungen einzuräumen.“
„Gerade jetzt, wo Wissenschaftsminister Mitterlehner und
Universitätenkonferenz uniko in einer massiven Ausweitung von
Zugangsbeschränkungen zu den Hochschulen die Ultima Ratio sehen, ist
der RFS die Stimme aller Studenten, die der Meinung sind, dass es
auch noch einen anderen Weg zu einem qualitätsvollen Studium geben
muss. Aufnahmeprüfungen würden wie in anderen Ländern dazu führen,
dass sich Schüler in Nachhilfekursen für teures Geld das Wissen
aneignen müssen, das ihnen eigentlich an den Schulen vermittelt
werden sollte“, so RFS-Obmann Felix Mayrbäurl.
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