- 10.10.2016, 12:20:53
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UGÖD zum 17. GÖD-Bundeskongress: “Mutig in die neuen Zeiten” - Join the Union - Change the Union!
GöD muss lebendige, parteiunabhängige und zukunftsfähige Gewerkschaft für ALLE ArbeitnehmerInnen im öffentlichen Dienst sein!
Utl.: GöD muss lebendige, parteiunabhängige und zukunftsfähige
Gewerkschaft für ALLE ArbeitnehmerInnen im öffentlichen Dienst
sein! =
wien (OTS) - "Es geht nicht um die Zukunft Fritz Neugebauers, ob er
geht, ob er bleibt, ob Norbert Schnedl nachrückt oder doch noch
nicht. Es geht um den Umbau der GÖD zu einer an Dienststellen und in
Betrieben lebendigen, parteiunabhängigen und zukunftsfähigen
Gewerkschaft," formulieren Reihart Sellner und Beate
Neunteufel-Zechner, Vorsitzende der Unabhängigen GewerkschafterInnen
in der GöD, die zukünftigen Herausforderungen einer Gewerkschaft für
öffentliche Dienste und Ausgegliederte.
"Dafür sind wir Unabhängigen GewerkschafterInnen der UGÖD als
PersonalvertreterInnen und BetriebsrätInnen an Dienststellen, in
Betrieben und in der Gewerkschaft öffentlicher Dienst aktiv," so
Sellner und Neunteufel-Zechner weiter:
• Die GÖD sei keine „Beamtengewerkschaft“, sie ist die
gewerkschaftliche Interessensvertretung von BeamtInnen,
Vertragsbediensteten, von ASVG-KollegInnen der ausgegliederten
Betriebe und immer mehr befristet, Teilzeit- und prekär
Beschäftigten. "Wir sind ArbeitnehmerInnen, die vom Verkauf ihrer
Arbeitskraft leben, wie die KollegInnen in allen Teilgewerkschaften
des ÖGB," bekräftigt Neunteufel-Zechner.
• Die GöD sei den KollegInnen verpflichtet, die für soziale
Sicherheit und Gesundheit, für Bildung, Kulturvermittlung und
Forschung, für den demokratischen Rechtsstaat, für eine am Gemeinwohl
orientierte Verwaltung und für die Vertretung Österreichs im Ausland
tätig sind - parteiunabhängig und keinen Parteifreunden in Bundes-
oder Landesregierungen im Wort.
• "Wir sind in der GÖD aktiv für die ausreichende Finanzierung der
öffentlichen Dienste, für Arbeitsplätze statt Teilzeitjobs und
prekärer Anstellungen, die vor allem Frauen belasten, für das Ende
des Aufnahmestopps und gegen Sparpakete," so Sellner. Die GöD müsse
gemeinsam mit allen ÖGB-Gewerkschaften aktiv für Vermögens-,
Erbschafts- und Finanztransaktionssteuern, für Wertschöpfungsabgaben
und für Zukunftsinvestitionen statt der unsozialen restriktiven
Budgetpolitik eintreten.
• Die UGöD steht für demokratische, sozial wirksame Reformen im
öffentlichen Dienst, für ein neues Dienstrecht, das die
ArbeitnehmerInnen-Interessen der öffentlich Bediensteten, auch der
LehrerInnen, ebenso berücksichtigt wie veränderte und neue
öffentliche Aufgaben.
• "Wir sind keine 'Betonierer', sondern VertreterInnen von
Bediensteten des Bundes und der Bundesländer, unabhängig auch von der
Landeshauptleutekonferenz, gegen das partei- und
landes-parteipolitische Verhindern von Verwaltungs- und
Bildungsreformen," zeigt sich die UGöD reformbereit.
Sellner und Neunteufel-Zechner weiter: "Wir stehen für eine GÖD, in
der Information und Mitbestimmung der KollegInnen die Basis für
Verhandlungen mit dem Dienstgeber auf Bundes- wie auf Landesebene
sind, wir wollen Urabstimmungen über Gehalts- und grundlegende
Dienstrechtsabschlüsse und Kollektivverträge in ausgegliederten
Bereichen."
Sellner und Neunteufel-Zechner erinnern daran, dass es die UGöD
war, die demokratische Minderheitenrechte eingefordert und in einem
bis zum OGH geführten Rechtsstreit auf allen Ebenen der GÖD 2015 die
Aufnahme eines UGÖD-Vertreters in den Vorstand und die Anerkennung
der UGÖD als parteiunabhängige Fraktion erreicht hat. Die
UGöD-Vorsitzenden abschließend: "Wir wollen mehr für unsere
KollegInnen und mit unseren KollegInnen erreichen: "Glück auf! Join
the Union - Change the Union!"
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