• 04.10.2016, 11:12:21
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  • OTS0097

Zugang zum Bildungssystem muss frei bleiben!

Weil Bildung Österreichs wichtigstes Kapital ist, muss der Zugang zum Bildungssystem frei bleiben, meint ÖH Chef Walch zu Studiengebühren

Utl.: Weil Bildung Österreichs wichtigstes Kapital ist, muss der
Zugang zum Bildungssystem frei bleiben, meint ÖH Chef Walch zu
Studiengebühren =

Innsbruck (OTS) - Dass Rektor Tilman Märk zu Beginn des
Wintersemesters 2016/2017 die Einführung von „sozial verträglichen
Studiengebühren“ fordert, ist für die ÖH Innsbruck nicht
nachvollziehbar. Das österreichische Bildungssystem ruht auf einer
Kreislauffinanzierung: Steuerbeiträge von Absolventinnen und
Absolventen werden dazu verwendet, Ausbildungskosten der nächsten
Generation zu tragen.

Der oft herangezogene Vergleich österreichischer Unis mit
ausländischen Unis, an denen Studiengebühren eingehoben werden, lasse
außer Acht, dass diese Unis oft nicht staatlich sondern privat
finanziert werden, kommentiert der ÖH Vorsitzende Walch
(AktionsGemeinschaft). Weil Bildung durch Steuermittel finanziert
wird, muss sie einen gewissen Standard gewährleisten.

Bevor Studiengebühren diskutiert werden müssen die Regierung und vor
allem das Wissenschaftsministerium dem festgelegtem Ziel von 2% des
BIP für den Hochschulsektor nachkommen. Studiengebühren haben sich
zwar tatsächlich in einigen Ländern positiv auf die Qualität der
Lehre ausgewirkt, bergen jedoch die Gefahr, Studieren unleistbar zu
machen und dadurch gesellschaftliche Ungleichheiten festzuschreiben.

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