• 01.10.2016, 10:20:19
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Größter Fischereiverband Österreichs protestiert gegen Grazer Kraftwerksbau

Fischer warnen vor unwiederbringlicher Zerstörung von Lebensräumen an der Mur

Utl.: Fischer warnen vor unwiederbringlicher Zerstörung von
Lebensräumen an der Mur =

Wien (OTS/SK) - Bei der heutigen Jahreskonferenz des
Arbeiterfischereiverbands (VÖAFV) haben Delegierte aus ganz
Österreich den geplanten Bau des umstritten Stadtkraftwerks an der
Mur scharf kritisiert. Die Delegierten appellieren an
Projektbetreiber, Energiewirtschaft, Investoren, Land Steiermark und
Stadt Graz von der Errichtung des Stadtkraftwerks jetzt und in
Zukunft Abstand zu nehmen. ****

Aus der Sicht der Fischerei wird der Mur, dem Leitfluss der
Steiermark, durch den Kraftwerksbau irreversibler Schaden zugefügt.
So wird etwa einer der letzten Laichplätze des Huchen, der massiv vom
Aussterben bedroht ist, vernichtet. Die Mur wird sich bis in die
Innenstadt zurück stauen, was massive Auswirkungen auf das Leben im
Fluss haben wird. Strömungsliebende Fische haben dann keine Chance
mehr, stattdessen werden sich etwa Egel und Stechmücken stark
vermehren.

„Jene, die jetzt diese Entscheidung treffen, sollten auch an die
Zukunft denken. Wenn das Kraftwerk kommt, sind die Lebensräume an der
Mur für künftige Generationen verloren“, warnt Günther Kräuter,
Präsident des Österreichischen Arbeiterfischereiverbands (VÖAFV).

Der Arbeiterfischereiverband stellt sich geschlossen hinter die
Forderung der Plattform „Rettet die Mur“ und des Naturschutzbundes,
das Volk zum Kraftwerksbau zu befragen. (Schluss) ve/mp

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