- 30.09.2016, 13:47:04
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Jank: Chance Pädagoginnenausbildung Neu nutzen - bedarfsorientierte Angebote für Quereinsteiger einrichten
ÖVP-Bildungssprecherin zum startenden Studienjahr 2016/17
Utl.: ÖVP-Bildungssprecherin zum startenden Studienjahr 2016/17 =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Angesichts der neu startenden
Pädagoginnenausbildung spricht sich heute, Freitag,
ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank dafür aus, auch
bedarfsorientierte Angebote für Quereinsteiger einzurichten. Sie
verweist in diesem Zusammenhang auf die Altersstruktur der
Lehrerinnen und Lehrer. Laut OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“
sind in der AHS-Unterstufe bzw. Neuen Mittelschule in Österreich 48
Prozent der Pädagogen mindestens 50 Jahre (OECD Schnitt: 34 Prozent).
"Es müssen schon heute die notwendigen Schritte gesetzt werden, um
einen möglichen Lehrerinnenengpass und daraus resultierende negative
Auswirkungen auf die Unterrichtsqualität zu verhindern", mahnt die
Abgeordnete.
Jank unterstreicht zudem, dass die neue Pädagoginnenausbildung das
Niveau des Lehramtstudiums hebt. „Die Bundesregierung setzt damit
einen weiteren wichtigen Schritt im Bildungssektor“, so die
Mandatarin anlässlich des mit Oktober startenden Studienjahres
2016/17.
Bisher wurden AHS- und BMHS-Lehrerinnen an den Unis ausgebildet,
Pflichtschullehrerinnen hingegen an den Pädagogischen Hochschulen.
Mit der neuen Pädagoginnenausbildung studieren nun alle Lehrerinnen
und Lehrer der allgemeinbildenden Fächer der Sekundarstufe wie Neue
Mittelschule, AHS oder berufsbildende mittlere und höhere Schulen
gemeinsam. Pädagogische Hochschulen dürfen auch nur dann Studien für
Sekundarstufenlehrer anbieten, wenn sie mit einer Universität
kooperieren. "Das hebt die Ausbildung auf ein wissenschaftlicheres
Niveau und entspricht auch den heutigen Anforderungen an den
Lehrberuf ", schließt Jank.
(Schluss)
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