Jank: Chance Pädagoginnenausbildung Neu nutzen - bedarfsorientierte Angebote für Quereinsteiger einrichten

ÖVP-Bildungssprecherin zum startenden Studienjahr 2016/17

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Angesichts der neu startenden Pädagoginnenausbildung spricht sich heute, Freitag, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank dafür aus, auch bedarfsorientierte Angebote für Quereinsteiger einzurichten. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf die Altersstruktur der Lehrerinnen und Lehrer. Laut OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“ sind in der AHS-Unterstufe bzw. Neuen Mittelschule in Österreich 48 Prozent der Pädagogen mindestens 50 Jahre (OECD Schnitt: 34 Prozent). "Es müssen schon heute die notwendigen Schritte gesetzt werden, um einen möglichen Lehrerinnenengpass und daraus resultierende negative Auswirkungen auf die Unterrichtsqualität zu verhindern", mahnt die Abgeordnete.

Jank unterstreicht zudem, dass die neue Pädagoginnenausbildung das Niveau des Lehramtstudiums hebt. „Die Bundesregierung setzt damit einen weiteren wichtigen Schritt im Bildungssektor“, so die Mandatarin anlässlich des mit Oktober startenden Studienjahres 2016/17.

Bisher wurden AHS- und BMHS-Lehrerinnen an den Unis ausgebildet, Pflichtschullehrerinnen hingegen an den Pädagogischen Hochschulen. Mit der neuen Pädagoginnenausbildung studieren nun alle Lehrerinnen und Lehrer der allgemeinbildenden Fächer der Sekundarstufe wie Neue Mittelschule, AHS oder berufsbildende mittlere und höhere Schulen gemeinsam. Pädagogische Hochschulen dürfen auch nur dann Studien für Sekundarstufenlehrer anbieten, wenn sie mit einer Universität kooperieren. "Das hebt die Ausbildung auf ein wissenschaftlicheres Niveau und entspricht auch den heutigen Anforderungen an den Lehrberuf ", schließt Jank.
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