Justizminister Brandstetter trifft südkoreanischen Justizminister

Seoul (OTS) - Justizminister Wolfgang Brandstetter traf im Rahmen seines Südkorea-Aufenthaltes seinen südkoreanischen Amtskollegen, Hyun-Woong KIM. Die Schwerpunkte des Arbeitsgesprächs umfassten die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Österreich und Südkorea, E-Justice sowie insbesondere die effiziente Bekämpfung von Korruption. "Ich freue mich, dass wir mit Südkorea eine wirklich gute Zusammenarbeit im Rechtsbereich haben. Von diesem Land können wir für unsere Bestrebungen, die Justiz mit moderneren Technologien auszustatten, enorm lernen“, so Bundesminister Brandstetter.

Ein gemeinsames Anliegen Österreichs und Südkoreas ist der Kampf gegen Korruption. Justizminister Brandstetter berichtete seinem südkoreanischen Amtskollegen in diesem Zusammenhang über das österreichische Korruptionsstrafrecht, die eigens eingerichtete Staatsanwaltschaft zur Bekämpfung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) sowie die erfolgreich eingeführte Whistleblower-Homepage. „Wir wollen und müssen alles tun, um Korruption und Wirtschaftskriminalität wirksam zu bekämpfen. Dazu setzen wir unter anderem auf spezialisierte Ermittlungsbehörden wie die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft, deren Erfolge auch international große Beachtung finden“, erklärt Justizminister Wolfgang Brandstetter, der sich auch darüber freut, dass Südkorea Vollmitglied der IACA (Internationale Anti-Korruptionsakademie) in Laxenburg ist. Gerade in diesen Tagen tritt in Südkorea ein völlig neues und strenges Anti-Korruptionsstrafrecht in Kraft, das mit dem in Österreich bereits seit einigen Jahren geltenden durchaus vergleichbar ist.

Neben dem bilateralen Treffen mit dem Justizminister, verschiedenen Präsentationen und Terminen mit Experten für die Digitalisierung der Justiz, hatte Bundesminister Brandstetter ein Treffen bei der Anti-corruption Civil Rights Commission of the Republic of Korea (ACRC). Zuletzt stand auch ein Besuch in der zentralen koreanischen Justizanstalt für psychisch kranke Straftäter auf dem Programm.

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