- 28.09.2016, 10:04:05
- /
- OTS0059
VGT: Bezirksjägermeister von Güssing muss von illegalen Mensdorff-Pouilly Jagden wissen
Künstliche Aufregung („vollkommen substanzlos“ und „Gerüchte“) unglaubwürdig, da nach Informationen, die VGT vorliegen, Bezirksjägermeister selbst Jagdgast bei Mensdorff-Pouilly
Utl.: Künstliche Aufregung („vollkommen substanzlos“ und „Gerüchte“)
unglaubwürdig, da nach Informationen, die VGT vorliegen,
Bezirksjägermeister selbst Jagdgast bei Mensdorff-Pouilly =
Wien (OTS) - Das Aussetzen gezüchteter Vögel wie Fasan, Rebhuhn und
Stockente aus Massentierhaltung ist in der Jägerschaft verpönt und
gilt als unwaidmännisch. Doch die Praxis ist weit verbreitet,
allerdings praktisch ausschließlich unter der Feudaljägerschaft und
dem Großgrundbesitz. Doch gegen „die oberen 10.000“ traut man sich
nicht an. Das ist bestens bei Mensdorff-Pouilly im Südburgenland zu
sehen. Jeder Mensch weiß ganz genau, was dort getrieben wird. Jeder
Mensch kann sich die Enten, Fasane und Rebhühner ansehen, die
momentan dort hinter Zäunen leben und darauf warten, Kanonenfutter
für Schießwütige zu werden. Dass der Bezirksjägermeister von Güssing
nun in der Presse von „vollkommen substanzlosen“ Vorwürfen und von
„Gerüchten“ spricht, wenn der VGT diese allen bekannte Haltung von
Zuchtvögeln zur Jagd bei Mensdorff-Pouilly anzeigt, braucht man sich
nicht zu wundern. Dem VGT liegen Informationen vor, dass der Herr
Bezirksjägermeister höchstpersönlich bei Mensdorff-Pouilly Jagdgast
war.
VGT-Obmann Martin Balluch: „So kauft man sich die offiziellen
JagdvertreterInnen, die Lust zum Abschuss kommt dann doch vor der
Vernunft. Jetzt muss die Jägerschaft endlich reinen Tisch machen. Im
persönlichen Gespräch mir zuzustimmen, aber öffentlich zu schweigen
und sich von Bezirksjägermeistern dieser Art vertreten zu lassen,
wird das Image der Jagd nachhaltig schädigen. Der nö
Landesjagdverband, so hört man, erarbeitet gerade einen Ethikkodex.
Es ist dafür höchste Zeit, obwohl zu befürchten ist, dass er
letztlich zu schwach ausfällt. Vielleicht sollte der
Bezirksjägermeister einmal öffentlich dazu Stellung nehmen, ob er für
oder gegen das Aussetzen von Zuchtvögeln aus Massentierhaltung zur
Jagd ist. Dass das bei Mensdorff-Pouilly stattfindet, ist wohl
unbestritten. Wenn uns das der Bezirksjägermeister nicht glaubt, gehe
ich mit ihm gerne zu Mensdorff-Pouillys Volieren und eingezäunten
Ententeichen!“
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VGT






