- 23.09.2016, 11:43:06
- /
- OTS0091
Kooperation von Sozial- und Gesundheitsberufen
Nachbericht zum Community Social & Health Care Symposium

Utl.: Nachbericht zum Community Social & Health Care Symposium =
St. Pölten (OTS/FHSTP) - Das zweitägige Community Social & Health
Care Symposium widmete sich diese Woche an der Fachhochschule St.
Pölten der Frage, wie Hilfe im Gemeinwesen künftig organisiert werden
kann, sodass Menschen mit ihren Anliegen an eine geeignete Stelle
gelangen. Im Zentrum der Tagung stand die Zusammenarbeit von Sozial-
und Gesundheitsberufen. Expertinnen und Experten aus Europa und den
USA berichteten von ihren Erfahrungen.
Am ersten Tag widmete sich das Ilse-Arlt-Symposium, benannt nach der
Wegbereiterin wissenschaftsgeleiteter Sozialer Arbeit, dem Bedarf an
interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Sozial- und
Gesundheitsberufen, unter anderem damit, wie Soziale Arbeit bzw.
Primärversorgungszentren den akutmedizinischen Bereich entlasten bzw.
unterstützen können.
„Integrierte Ausbildungsmodelle von Krankenpflege und Rettungsdienst
sind international häufig. Professionelle Sozialarbeit kann durch
telefonische Klärungsprozesse oder durch aufsuchende Arbeit vor Ort
bei psychosozialen Anliegen wie Obdachlosigkeit oder Überforderung
von betreuenden Angehörigen unterstützen – durch Mithilfe bei der
Suche nach eigenen Ressourcen bei und im Umfeld der Betroffenen oder
durch Vermitteln und Verweisen zu anderen Sozial- oder
Gesundheitseinrichtungen. Krankenhausaufnahmen als Lösung für
nichtmedizinische Anliegen könnten dadurch reduziert werden“, erklärt
Christoph Redelsteiner, FH-Dozent am Department Soziales und
Organisator des Symposiums.
Am zweiten Tag beschäftigte sich das Peter-Safar-Symposium, benannt
nach dem Entdecker der modernen Herz-Lungen-Wiederbelebung, mit dem
präklinischen Aspekt von Community Care. Expertinnen und Experten
stellen internationale Versuche einer integrierteren Versorgung
entlang der Rettungskette vor.
Der NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) unterstützte das
Peter-Safar-Symposium mit dem Schwerpunkt der notfallmedizinischen
Versorgung. „Wir brauchen Aus- und Weiterbildung am Puls der Zeit.
Niederösterreich hat mit dem Studiengang ‚Gesundheits- und
Krankenpflege‘ an der FH St. Pölten österreichweit Pionierarbeit
geleistet. Damit wurde erstmalig eine Brücke zwischen Pflege und
Notfallversorgung geschaffen. So können Pflegeexpertinnen und
-experten in Kliniken oder zukünftigen Primärversorgungszentren
rasche und qualifizierte Hilfe im Notfall sichern“, betont
NÖGUS-Geschäftsführerin Elfriede Riesinger.
Weitere Informationen: www.fhstp.ac.at/presse,
https://arltsymposium.fhstp.ac.at/
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FSP








