- 18.09.2016, 12:36:27
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BP-Kandidat Hofer erfreut über Kardinal Schönborns Ansätze zur Bewältigung der Flüchtlingskrise
„Rückbesinnung Europas auf ein glaubwürdiges Christentum“ und Marshall-Plan für Afrika sind positive Signale der katholischen Kirche
Utl.: „Rückbesinnung Europas auf ein glaubwürdiges Christentum“ und
Marshall-Plan für Afrika sind positive Signale der
katholischen Kirche =
Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich der freiheitliche
Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer über die jüngste
Einschätzung Kardinal Schönborns zur Bewältigung der
Flüchtlingskrise: „Als bekennender Christ werte ich die Sichtweise
Schönborns, auf eine 'Rückbesinnung Europas auf ein glaubwürdiges
Christentum' zu setzen, als positives Signal der katholischen Kirche
und freue mich, dass auch der Kardinal meine Forderung nach einem
Marshall-Plan für Afrika teilt. Es ist vollkommen klar, dass bedingt
durch die wirtschaftliche Situation in Afrika Millionen junger
Menschen aus der Hoffnung heraus, in Europa bessere Lebensbedingungen
zu finden, reisebereit in Richtung EU sind. Ebenso klar ist aber
auch, dass Europa das Problem bei der Wurzel packen muss, möchte es
nicht selbst in ein gesellschaftspolitisches und wirtschaftliches
Chaos stürzen. Es braucht daher einen Marshall-Plan für Nordafrika,
um die Lebensbedingungen in den afrikanischen Staaten nachhaltig zu
verbessern und den Menschen vor Ort Perspektiven am eigenen Kontinent
zu bieten.“
Dieses Projekt werde mittelfristig auch weniger Kosten für Österreich
und die EU verursachen und den Migrationsdruck verringern. Jetzt sei
es notwendig, dass hier alle konstruktiven Kräfte gemeinsam diesen
Kraftakt mutig in Angriff nehmen. Und solange es keinen wirksamen
Schutz der EU-Außengrenzen gebe, müssten einzelne Nationalstaaten
selbst Maßnahmen setzen, um den Migrationswellen Herr zu werden.
Zur Kritik des Kardinals, das Fastenbrechen für Muslime in der
Hofburg nicht weiterführen zu wollen, sagt Hofer: "Ich werde als
Bundespräsident den Dialog mit allen anerkannten
Glaubensgemeinschaften in Österreich suchen, dafür werde ich neue
Wege gehen.“ Auch die islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich
habe unter ihrem neuen Präsidenten hier bereits positive Signale
erkennen lassen.
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