- 17.09.2016, 08:15:36
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FPÖ-Kickl: Van der Bellen als politischer Pharisäer im ARD-Gespräch
Wien (OTS) - „In seinem ARD-Interview hat sich Herr Van der Bellen
als politischer Pharisäer der Sonderklasse dargestellt. Es wird einem
richtig übel bei so viel Pharisäerei“, kommentierte heute
FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die jüngsten Ausführungen Van
der Bellens. Dass sich der Kandidat der Grünen, die für Flüchtlinge
aus Afrika und sonst woher legale Fluchtwege nach Europa schaffen
möchten statt sie abzuhalten, die jedwede Kontingentierung und die
daraus resultierenden Rückführungen als unmenschlich verteufeln
würden und die Hand in Hand mit der SPÖ die Flut an großteils
unqualifizierten Wirtschaftsflüchtlingen aus allen Teilen der Welt
der eigenen Bevölkerung als Flucht hochqualifizierter syrischer
Kriegsflüchtlinge unterjubeln wollten, jetzt in einem deutschem
Medium als Beschützer der Heimat aufspiele, sei ein bislang
einzigartiger Akt der politischen Verbiegung.
Van der Bellens Mutter-Partei und Finanziers würden bis heute alle
politischen Maßnahmen unterstützen und fördern, die den Verlust der
österreichischen Identität durch Massenzuwanderung, die Gefährdung
der Sicherheit durch Asylmissbrauch und die Aushebelung des Werts der
Staatsbürgerschaft vorantreiben würden. „Herr Van der Bellen und Co.
stehen für Ausländerwahlrecht und Doppelstaatsbürgerschaften, für
eine Anheizung des Verdrängungswettbewerbs am Arbeitsmarkt durch
Wirtschaftsflüchtlinge und den Import ethnischer Konflikte etwa von
der Türkei nach Österreich. Unvergessen ist ja sein Bekenntnis dazu,
dass die Grünen eine Ausländer-Partei sind. Ihm und seinen Leuten ist
es leider auch mit zu ‚verdanken‘, dass der islamistische
Antisemitismus in Österreich am Vormarsch ist“, erläuterte Kickl.
Was Van der Bellen für sich als sogenannte europafreundliche Position
in Anspruch nehme und zum Maßstab seiner Angelobungsüberlegungen
mache, bedeute in Wahrheit nichts Anderes als EU-Zentralismus. „Ich
darf Herrn Van der Bellen daran erinnern, dass die europapolitische
Vision seiner Grünen nach wie vor die Vereinigten Staaten von Europa
sind. Mit dieser ‚Vision‘ ist die Grüne Spitzenkandidatin Ulrike
Lunacek in den EU-Wahlkampf 2014 gezogen. Für diese Positionen wurde
die Grüne EU-Delegationsleiterin mit dem Amt der Vizepräsidentin des
EU-Parlaments belohnt. Im Klartext bedeutet diese sogenannte
Europafreundlichkeit: Steuerhoheit für die EU, eine Schuldenunion
aller Mitgliedstaaten und den Verlust des Veto-Rechts Österreichs.
Ich nenne so etwas unverantwortlich und heimatfeindlich“, führte der
freiheitliche Generalsekretär aus.
Besondern unappetitlich seien Van der Bellens Ausführungen an dem
Punkt, wo er sich auf jenes Christentum berufe, von dem er alle
Wählerinnen und Wähler bisher wissen habe lassen, dass er damit
persönlich gar nichts am Hut habe. Unvergessen seien in diesem
Zusammenhang auch Sprüche der Grünen Jugend wie etwa „Hätt‘ Maria
abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“. „So zu agieren wie im
ARD-Interview hat nichts mit Ehrlichkeit zu tun und ist auch nicht
staatsmännisch, Herr Van der Bellen, es ist reine Pharisäerei“,
schloss Kickl.
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