Neues Volksblatt: "Zukunftsthemen" von Markus EBERT

Ausgabe vom 15. September 2016

Linz (OTS) - „Es soll sich nicht alles auf den zweiten oder dritten Durchgang der Bundespräsidentenwahl konzentrieren, sondern es soll am Arbeitsmarkt etwas weitergehen“, deponierte LH Josef Pühringer gestern in Richtung Bundespolitik. Es gebe „Verbesserungsbedarf“, so Pühringer, um freilich alle Gebietskörperschaften in die Pflicht zu nehmen. „Wenn wir wollen, dass die Opposition kleiner wird, muss die Regierung besser werden“, das hebe insgesamt die Stimmung. Und der Landeshauptmann bringt es auf den Punkt: „Die FPÖ wächst, weil es frustrierte Menschen gibt, und nicht, weil Strache besondere Leistungen erbringt“.
Um sich dessen ungeachtet möglichst von der Bundesstimmung abzukoppeln, setzt die OÖVP eine herbstliche Offensive in Sachen Zukunftsthemen. „Es liegt an uns klar aufzuzeigen, wofür wir stehen und was wir umsetzen“, unterstreicht Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer. Wobei alle Bereiche, die man forciert — Bildung, Forschung und Digitalisierung, aber Deregulierung — letztlich einem großen Ziel dienen: Den Wirtschaftsstandort Oberösterreich zu stärken und damit Arbeitsplätze sichern und vor allem schaffen. Denn, so sagt Pühringer: „Nur ein wirtschaftlich starkes Land kann auch ein sozial gerechtes Land sein“.
Wenn die OÖVP ihr Profil in Richtung Zukunftsthemen weiter schärft, kann das dem Land wohl nur gut tun.

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