• 14.09.2016, 14:33:32
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Bundes-Seniorentag II – Die Grußworte der Ehrengäste

LH Dr. Pühringer: „Der Seniorenbund ist eine starke Stimme für die älteren Generationen“

Utl.: LH Dr. Pühringer: „Der Seniorenbund ist eine starke Stimme für
die älteren Generationen“ =

Linz (OTS) - Im Folgenden die wichtigsten Zitate aus den Grußworten
der Ehrengäste zum Bundes-Seniorentag:

Aus terminlichen Gründen eröffnete der „Hausherr“ der heutigen
Veranstaltung, Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, den Reigen der
Grußworte zum Bundes-Seniorentag: „Lassen Sie mich zuerst unserem
oberösterreichischen Seniorenbundobmann, Dr. Josef Ratzenböck, meinen
herzlichen Dank aussprechen. Denn in Oberösterreich haben wir einen
sehr starken Seniorenbund mit rund 75.000 Mitgliedern. Der
Seniorenbund hat eine große Stärke in unserer Gesinnungsgemeinschaft.
Er ist eine starke Stimme für die Älteren und seine Bedeutung wächst
aufgrund der demographischen Entwicklung.“ Pühringer präsentierte in
der Folge oberösterreichische Daten zur demographischen Entwicklung
der letzten 50 Jahre, als erst „zehn Prozent der Bevölkerung über 60
Jahre alt“ waren. Heute sei bereits über ein Drittel über 60 Jahre
alt, und 2050 werde laut Hochrechnungen bereits über ein Drittel der
Bevölkerung über 65 Jahre alt sein.

„Es ist wichtig, dass man nicht erst reagiert, wenn es soweit ist,
sondern die Weichen so rechtzeitig stellt, dass es für die Menschen
in diesem Land gut ist. Wir müssen auf den enormen demografischen
Wandel rechtzeitig reagieren.“ Der Landeshauptmann betonte, dass
dadurch bis 2050 eine wesentliche Gruppe deutlich kleiner werden
wird: nämlich die der Steuerzahler. Rund 75.000 weniger Menschen als
heute werden 2050 in Oberösterreich im Erwerbsleben stehen. „Deswegen
braucht es auf der einen Seite eine starke Interessensvertretung für
die ältere Generation, auf der anderen Seite braucht es aber auch
gute Vorschläge und Ideen für die Zukunft. So eine gute Idee war der
Vorschlag des Seniorenbundes zum Pensionsreferenzalter, zum
Pensionskorridor. Der ist richtig und zielführend.“ Pühringer
bedankte sich bei allen Delegierten, dass sie bereit sind,
ehrenamtliche Verantwortung zu übernehmen. Der Landeshauptmann
schloss seine Rede mit einem Zitat von Helmut Kohl: „Eine
Gesellschaft verarmt, wenn sie den Sinn für die Würde des Alterns
verliert. Wir dürfen nie vergessen, dass wir auf den Schultern der
älteren Generationen stehen.“

Abg.z.NR. Claudia Durchschlag in Vertretung von
Wirtschaftsbund-Präsident Dr. Christoph Leitl: „Ich freue mich, dass
ich Sie in unserem schönen Oberösterreich begrüßen kann.
Oberösterreich ist ein prosperierendes Land und ein guter Boden für
Bundestage. Für diese Gelegenheit habe ich mir überlegt: Was
verbindet Seniorenbund, Wirtschaftsbund und Oberösterreich? Zum
einen: Die ÖVP Oberösterreich leitet dieses Bundesland seit 71
Jahren, der Wirtschaftsbund und der Seniorenbund sind jeweils die
wichtigsten Vertretungen der Unternehmer und der Senioren. Zum
anderen ist es die Zusammenarbeit: Oberösterreich hat immer gut mit
dem Seniorenbund und Wirtschaftsbund zusammengearbeitet. Beim
Seniorenbund möchte ich die Zusammenarbeit aber besonders hervorheben
– und zwar die Arbeit, die überparteilich im Seniorenrat geleistet
wird. Eine dritte Übereinstimmung ist: Wir bleiben in Bewegung. Denn
nur durch Bewegung kommt Fortschritt. Der Seniorenbund bietet hierbei
sehr viel, um Körper und Geist fit zu halten."

JVP-Bundesobmann Außenminister Sebastian Kurz: "Liebe Ingrid Korosec,
lieber Andreas Khol. Ich bin Euch sehr dankbar, dass ich da sein
darf. Insbesondere weil ich in meiner politischen Arbeit immer vom
Österreichischen Seniorenbund unterstützt wurde. Es hilft sehr, wenn
einem nicht nur die Jungend, sondern auch die Älteren sagen: Lasst
ihn jetzt mal arbeiten! Als junger Mensch wird man relativ oft
gefragt: Warum tut man sich politische Arbeit an? Andreas Khol hat in
Österreich vieles geprägt und zu Stande gebracht. Vielen Dank an
Andreas Khol, dass du immer Unterstützer der JVP geblieben bist. Ich
war bei meinem persönlichen Beginn in Wien und bin schnell auf Ingrid
Korosec getroffen – eine der fittesten und motiviertesten
Politikerinnen überhaupt. Sie war auch immer die Großzügigste, wenn
etwas schief gegangen ist. Sie meinte dann: "Das gehört dazu". Als
JVP-Obmann möchte ich insbesondere den Delegierten danken. Denn viele
haben vor Jahrzehnten bei sich zu Hause die JVP Ortsorganisation
überhaupt erst gegründet. Wir leben heute davon, dass sich viele
Generationen vor uns in der JVP eingebracht haben. Ihr habt zustande
gebracht, dass wir Jungen in einem so großartigen Österreich leben
dürfen. Ich kann nicht beurteilen, wie es nach dem Krieg war, wie
schwierig die Zeiten waren, wie viel Leistungsbereitschaft und
Eigenverantwortung dazu nötig waren. Wir sehen es als unsere Aufgabe,
diese Stärke zu erhalten – die Grundwerte in Österreich lebendig zu
halten, um Österreich an die Spitze in Europa und in der Welt zu
bringen. Egal wo es einen im jungen Leben noch hin verschlägt, wir
wissen alle, dass wir uns am Ende im Seniorenbund wiedersehen."

Bauernbund-Direktor Dr. Johannes Abentung: "Worum beneide ich Sie,
liebe Delegierte des Bundes-Seniorentages? Um Ihre Erfahrung! Warum?
Erfahrung ist etwas, das eingeht in die Einschätzung, was in der
Zukunft auf uns zukommt. Damit man scharfsichtig sein kann, braucht
man jemanden, der einem sagt, was früher war." Abentung bedankte sich
bei Andreas Khol für die Bereitschaft und den Einsatz bei der
Bundespräsidentenwahl und lobte insbesondere den Einsatz von dessen
Ehefrau Heidi Khol. Bei allen Senioren bedankte er sich für den
Einsatz in der öffentlichen Politik: "Nicht nur wegen der eigenen
Interessenvertretung – das ist legitim. Sondern weil es nötig wäre,
dass die einen reden und die anderen zuhören, dass wir in Österreich
aufeinander zugehen. Auf weitere sehr gute Zusammenarbeit und gute
Ergebnisse des Bundes-Seniorentages!"

Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Abg.z.NR. Dorothea Schittenhelm
bedankte sich zunächst bei allen für ihre freiwillige Arbeit, die sie
in einer Teilorganisation zu leisten haben. Es sei nicht
selbstverständlich, dass sich so viele engagieren. Sie bedankte sich
auch bei Andreas Khol für die gute Zusammenarbeit, für dessen Einsatz
beim Schreiben des neuen Parteiprogrammes 2015 und die jahrelange
Unterstützung der Frauen-Anliegen. Dann ging sie zur Vorsitzenden
über: "Ingrid Korosec ist eine ganz starke Persönlichkeit, die
fleißig und konstruktiv mitarbeitet. Aber wenn es sein muss – wenn es
um die Anliegen der Senioren geht – dann beißt sie auch zu. Ingrid
Korosec hat ihre Durchsetzungskraft schon als Führungskraft in der
Wirtschaft lange unter Beweis gestellt." Das unterstrich die
Bundesleiterin der ÖVP-Frauen durch die Nennung der erfolgreichen
Stationen auf Korosecs Lebensweg. Insbesondere im Seniorenrat, dem
sie seit Jänner ebenfalls vorsteht, sei sie immer auf Augenhöhe mit
der Bundesregierung. "Sie kann verhandeln und gibt vor, was für die
Seniorinnen und Senioren zu tun ist. Das hat sie schon gezeigt! Es
geht eben nicht nur darum, die Linien des Seniorenbundes zu kennen,
es geht darum, diesen Weg auch zu gehen! Ich freue mich auf weitere
gute Zusammenarbeit – auch in den Orts- und Bezirksgruppen!"

ÖAAB-Bundesobmann Abg.z.NR. August Wöginger: „Ich hatte das Glück
Großmutter und Urgroßmutter zu haben und beide waren beim
Seniorenbund. Die Sprengelbetreuerin war zumindest ein Mal im Monat
bei uns zu Hause. Einmal im Jahr auch der Obmann. Das sagt viel über
den Seniorenbund aus. Ich kenne keine Organisation, die ihre
Mitglieder so umfassend betreut." Für diese umfassende Bürgerbetreung
dankte Wöginger den Delegierten ausdrücklich.
Wenn die ÖVP alle Teile zusammenführe, sei es unmöglich, nicht erster
zu sein. Die Arbeit von Andreas Khol, dessen Einsatz und Leistung
dabei, die Teile der Partei zusammenzuführen – zuletzt bei der
Erstellung des neuen Parteiprogrammes 2015 – beträchtlich war,
bedankte sich der ÖAAB-Bundesobmann besonders und wünschte dem
Bundes-Seniorentag erfolgreiche Beschlüsse und Ergebnisse.

ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon MBA: "Herzlichen Dank an
Andreas Khol, „meinen“ Klubobmann – ich war damals JVP-Abgeordneter
und konnte politisch an Andreas Khol wachsen. Ich bin ihm dafür
besonders dankbar. Wenn man ein junger Heißsporn ist, braucht man
einen, der einem eine lange Leine lässt, einen aber auch vor den ganz
großen Fehlern bewahrt," fand Amon einleitend persönliche Worte. Amon
dankte Andreas Khol für die Bereitschaft, in einer sehr schwierigen
Situation in den Wahlkampf zu ziehen und dessen Ehefrau Heidi Khol
für ihren Einsatz.
Zu Ingrid Korosec meinte Amon: "Du stehst für das "neue junge"
Lebensgefühl, das Seniorinnen und Senioren heute auszeichnet.
Eigentlich „alterslos“. Es ist ganz entscheidend, dass künftig eine
Frau an der Spitze des Österreichischen Seniorenbundes steht, die
sich auskennt, eine auf die man sich in jeder Situation zu 100
Prozent verlassen kann. Viel Erfolg dem heutigen Bundes-Seniorentag!"

Im Anschluss an die Grußworte der Ehrengäste folgten das
Totengedenken und die Geschäftsordnungsmäßigen Beschlüsse.

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