- 14.09.2016, 13:31:27
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Willi: Rechnungshof kritisiert zu Recht fehlendes Mitspracherecht beim Wiener U-Bahn-Bau
Grüne: Wer zahlt, soll auch mitgestalten
Utl.: Grüne: Wer zahlt, soll auch mitgestalten =
Wien (OTS) - „Der Rechnungshof kritisiert die Art der
Bundesfinanzierung beim Wiener U-Bahn-Bau: Nicht die Mitfinanzierung
von 50 Prozent an sich, sondern die Tatsache, dass die rechtlichen
Grundlagen und ein ausreichendes Mitspracherecht fehlen. Das heißt:
Der Bund, also alle österreichischen SteuerzahlerInnen, dürfen
zahlen, aber fast nicht mitreden. Das muss sich sofort ändern“,
verlangt der Grüne Verkehrssprecher Georg Willi. „Ich erwarte mir,
dass der Rechnungshofbericht dazu führt, dass die 78 Millionen Euro,
die jährlich im Bundesbudget für den U-Bahn-Betrieb in Wien stehen,
einer Kontrolle und einer Mitsprache des Bundes unterworfen werden.“
Die Behindertensprecherin der Grünen, Helene Jarmer, verlangt als
erste und unmittelbare Maßnahme, dass Bundesminister Leichtfried die
Wiener Linien mit Nachdruck auffordert, im Rahmen der Neugestaltung
des Stephansplatzes einen zweiten Lift zu errichten. „Dieser zweite
Lift – neben dem viel zu kleinen beim Haas-Haus – ist an diesem
extrem stark genutzten Knotenpunkt im Herzen von Wien dringend nötig,
nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern auch für Eltern mit
Kinderwägen, Ältere, Gäste mit Koffern etc. Dieser Lift gehört
einfach zum Service der wichtigsten U-Bahn-Station in Wien. Das wäre
die erste Übung, die nötige Bundesmitsprache beim Wiener
U-Bahnbetrieb in die Praxis umzusetzen. Dass alle die U-Bahn benutzen
können, ist ein Grundprinzip, das den Hälftefinanzierer interessieren
muss“, sind sich Jarmer und Willi einig.
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