Freund: Globale Debatte zu Flüchtlingspolitik darf auf Kinder nicht vergessen

SPÖ-Europaabgeordneter: UNO startet richtige Debatte zu spät

Wien (OTS/SK) - "Ich stehe voll und ganz hinter dem Konzept eines ganzheitlichen Ansatzes bei der Migrations- und Flüchtlingspolitik", sagte SPÖ-Europaabgeordneter Eugen Freund, Mitglied im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, gestern Abend. "Die Debatte auf Ebene der Vereinten Nationen ist richtig, hätte aber schon viel früher erfolgen müssen", fügte Freund hinzu. Heute seien mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht, vor zehn Jahren waren es rund 37 Millionen -also fast eine Verdoppelung innerhalb kurzer Zeit, so der SPÖ-Europaabgeordnete. Daher sei es nun vordringlich, nicht noch mehr Zeit zu verlieren. ****

Darüber hinaus forderte Freund die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini auf, zu bedenken, dass ein Drittel aller Menschen auf der Flucht Kinder sind. "Ich verlasse mich auf Sie, Federica Mogherini, dass Sie sich in der Debatte bei der UNO in New York dieses Themas annehmen. Wir dürfen jene nicht vergessen, die am verwundbarsten sind", schloss Freund. In ihrer Wortmeldung sicherte die Hohe Vertreterin dem SPÖ-Abgeordneten zu, besonders dem Problem der unbegleiteten Minderjährigen ihr Augenmerk schenken zu wollen. (Schluss) bj

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