- 14.09.2016, 09:30:06
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Pink Ribbon Aktion 2016
Krebshilfe plädiert für mehr Information der Bevölkerung und Miteinbeziehung der Ärzte beim Brustkrebs-Früherkennungsprogramm

Utl.: Krebshilfe plädiert für mehr Information der Bevölkerung und
Miteinbeziehung der Ärzte beim
Brustkrebs-Früherkennungsprogramm =
Wien (OTS) - Die Krebshilfe steht grundsätzlich hinter dem
Brustkrebs-Früherkennungsprogramm, mahnt jedoch die Umsetzung und
Information von notwendigen und zugesagten Nachbesserungen ein.
Das mit 1.1.2014 eingeführte Brustkrebs-Früherkennungsprogramm
ermöglicht jeder in Österreich sozialversicherten Frau die
Inanspruchnahme einer Mammografie – sowohl als „Vorsorge-Mammografie“
(alle 2 Jahre) als auch für medizinisch indizierte Fälle (zu einem
Zeitpunkt und Intervall, der vom Arzt festgelegt wird). Der
Unterschied besteht u.a. in der ärztlichen Zuweisung. Für die
„Vorsorge-Mammografie“ ist keine Überweisung notwendig, für
medizinisch indizierte Fälle sehr wohl. Dieser Unterschied ist bei
Frauen und Ärzten nicht ausreichend angekommen und sorgt für
Unsicherheit, Fehlinformation und Frustration.
„Wir mahnen seit langem drei wesentliche Punkte ein,“ so
Krebshilfe-Präsident Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda. „Erstens eine
bessere und direktere Information der Frauen zu den Kriterien des
Programmes. Viele sind immer noch der Meinung, dass sie auf das
offizielle Einladungsschreiben warten müssen,“ so Sevelda. Die
Krebshilfe appellierte wiederholt an die Verantwortlichen, einen
direkten Brief an alle Frauen in Österreich (ab dem 40. Lebensjahr)
zu richten und die Kriterien aufzuzeigen.
„Zweitens wurde in einem Round-Table Anfang 2016 vereinbart, dass
Ärzte ab sofort wieder entsprechend den Empfehlungen zur
Vorsorge-Mammografie zuweisen können sollen,“ informiert Sevelda.
„Dies würde die Ärzte wieder ins Boot holen und vor allem dafür
sorgen, dass der zuweisende Arzt den Mammografie-Befund automatisch
erhält. Bis dato ist eine solche Information an die Ärzte nicht
erfolgt.“
Drittens: Die Krebshilfe weist die Verantwortlichen auch seit Beginn
des Programmes darauf hin, dass es Schwierigkeiten bei der
Dokumentation gibt. Vielen Spitälern fehlt es an Ressourcen (Personal
und Geld) und/oder an technischen Voraussetzungen (Schnittstellen zum
Übermitteln der Daten).
„Wenn wir wollen, dass das Programm bestmöglich funktioniert, müssen
diese Punkte raschest umgesetzt werden“, appelliert Sevelda. Die
Krebshilfe hofft, dass der Brustkrebsmonat Oktober und die
öffentlichkeitswirksame „Pink Ribbon Aktion“ positiv dazu beitragen
wird, dass hier raschest die erforderlichen Nachbesserungen erfolgen
– zum Wohle der Frauen.
„Wir werden im Rahmen der österreichweiten Pink Ribbon Tour und mit
Hilfe unserer Partner alles tun, um einmal mehr Österreichs Frauen
über die Kriterien zum Programm zu informieren,“ so Sevelda.
Broschüre „Aus Liebe zum Leben.“
Die neue Kebshilfe-Broschüre „Aus Liebe zum Leben.“ informiert
deshalb ausführlich über die neuen Richtlinien für die Mammografie.
Die Broschüre ist kostenlos in den Apotheken, Filialen der Pink
Ribbon Partner oder direkt bei der Krebshilfe unter
service[at]krebshilfe.net erhältlich und steht auch zum download
unter www.krebshilfe.net oder www.pinkribbon.at zur Verfügung.
Pink Ribbon Tour
Nach dem offiziellen Auftakt der Aktion am 28. September 2016 in Wien
(Pink Ribbon Breakfast) startet die Pink Ribbon Tour quer durch
Österreich. Bei jedem Tour-Stopp und bei zahlreichen weiteren
Veranstaltungen informiert die Krebshilfe über das
Brustkrebs-Früherkennungsprogramm. Die genauen Termine sind unter
www.pinkribbon.at online abrufbar.
Soforthilfefonds für BrustkrebspatientInnen dank Pink Ribbon
Partner
Auch heuer wieder bekunden zahlreiche Unternehmen mit ihrer Pink
Ribbon Partnerschaft ihre Solidarität mit Brustkrebspatientinnen. Die
Krebshilfe dankt allen Partnern, die durch ihr Engagement und ihre
Spenden die Soforthilfe für Brustkrebspatientinnen ermöglichen und
darüber hinaus auch einen weiteren finanziellen Beitrag zum Druck der
Broschüre leisten.
Die Österreichische Krebshilfe dankt den Pink Ribbon Partnern
2016:
REPUBLIK ÖSTERREICH PARLAMENT, BUNDESMINISTERIUM für Verkehr,
Innovation und Technologie, BUNDESMINISTERIUM für Gesundheit und
Frauen, HAUPTVERBAND der Österreichischen Sozialversicherungsträger,
ESTÉE LAUDER COMPANIES, ÖSTERREICHISCHE RÖNTGENGESELLSCHAFT,
ARBEITSGEMEINSCHAFT GYNÄKOLOGISCHE ONKOLOGIE, CADENZA, CITYGATE
SHOPPING, HOLLYWOOD IN VIENNA, KENWOOD, JULIUS MEINL, MARIONNAUD,
SALAMANDER, LEO HILLINGER, NISSAN, WÜSTENROT, PALMERS, AUGARTEN,
ÖSTERREICHISCHE APOTHEKERKAMMER, TRIOPLAST, NESTLE FITNESS, GALERIE
SUPPAN, NOVARTIS ONCOLOGY, SANOFI-PASTEUR MSD, PFIZER OCOLOGY,
PHILIPS, BÜRO HIRZBERGER, LOOK!, DIE BUNDESLÄNDERINNEN, ECHO
MEDIENHAUS, KURIER, PULS 4, WIENER DAMENWIESN, EUROPA DONNA, NATIONAL
RACE TO END WOMEN’S CANCER, PRIVATSTIFTUNG FÜR BRUSTGESUNDHEIT, PHH
RECHTSANWÄLTE – und vielen Unterstützern und helping hands! – DANKE!
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