• 07.09.2016, 11:21:01
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NEOS: AK-Zwangsbeiträge nicht für Aktien-Spekulationen missbrauchen

Gerald Loacker: „Arbeitnehmer_innen sollen selbst entscheiden, ob sie Mitglied des roten Geldspeichers sein wollen“

Utl.: Gerald Loacker: „Arbeitnehmer_innen sollen selbst entscheiden,
ob sie Mitglied des roten Geldspeichers sein wollen“ =

Wien (OTS) - Mehr als 160 Millionen Euro bunkert die Arbeiterkammer
in Wertpapieren und Beteiligungen. Wie die AK bekannt gegeben hat,
gehören auch Aktien-Einzeltitel zu diesen Investments. „Mit dem Geld
der Arbeiter und Angestellten findet hier also Aktienspekulation
statt", zeigt sich NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker verärgert. Es
sei zwar grundsätzlich zu begrüßen, die Eigenkapitalausstattung
österreichischer Unternehmen zu stärken, aber „ganz sicher nicht mit
Zwangsmitgliedsbeiträgen.“ Loacker bemängelt, dass "die
Arbeiterkammer zwar ständig die Marktwirtschaft sowie die
Unternehmerinnen und Unternehmer bekämpft, dann aber gleichzeitig mit
fremdem Geld in genau jene Unternehmen investiert.“

Der NEOS-Sozialsprecher fordert nicht nur ein Ende der
Zwangsmitgliedschaft, sondern richtet sich auch direkt an die
Regierung: „Der Sozialminister als Aufsichtsbehörde muss Obergrenzen
bei der AK für das Anhäufen von Vermögenswerten einziehen." Immerhin
verleite das Anhäufen von Zwangsbeiträgen offensichtlich zu riskanten
Geschäften. Die Kernaufgabe Arbeitnehmervertretung könne die AK mit
halbierten Beiträgen ebenso in vollem Ausmaß wahrnehmen, ist Loacker
überzeugt: "Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen mehr Netto
vom Brutto statt jedes Jahr noch mehr Arbeiterkammer-Beiträge zahlen
zu müssen. Daher müssen die Beiträge runter, und zwar jetzt.“

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