NEOS: AK-Zwangsbeiträge nicht für Aktien-Spekulationen missbrauchen

Gerald Loacker: „Arbeitnehmer_innen sollen selbst entscheiden, ob sie Mitglied des roten Geldspeichers sein wollen“

Wien (OTS) - Mehr als 160 Millionen Euro bunkert die Arbeiterkammer in Wertpapieren und Beteiligungen. Wie die AK bekannt gegeben hat, gehören auch Aktien-Einzeltitel zu diesen Investments. „Mit dem Geld der Arbeiter und Angestellten findet hier also Aktienspekulation statt", zeigt sich NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker verärgert. Es sei zwar grundsätzlich zu begrüßen, die Eigenkapitalausstattung österreichischer Unternehmen zu stärken, aber „ganz sicher nicht mit Zwangsmitgliedsbeiträgen.“ Loacker bemängelt, dass "die Arbeiterkammer zwar ständig die Marktwirtschaft sowie die Unternehmerinnen und Unternehmer bekämpft, dann aber gleichzeitig mit fremdem Geld in genau jene Unternehmen investiert.“

Der NEOS-Sozialsprecher fordert nicht nur ein Ende der Zwangsmitgliedschaft, sondern richtet sich auch direkt an die Regierung: „Der Sozialminister als Aufsichtsbehörde muss Obergrenzen bei der AK für das Anhäufen von Vermögenswerten einziehen." Immerhin verleite das Anhäufen von Zwangsbeiträgen offensichtlich zu riskanten Geschäften. Die Kernaufgabe Arbeitnehmervertretung könne die AK mit halbierten Beiträgen ebenso in vollem Ausmaß wahrnehmen, ist Loacker überzeugt: "Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen mehr Netto vom Brutto statt jedes Jahr noch mehr Arbeiterkammer-Beiträge zahlen zu müssen. Daher müssen die Beiträge runter, und zwar jetzt.“

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