- 06.09.2016, 09:30:01
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Klinik-Knigge: Besuch von Angehörigen hilft bei der Genesung - AUDIO
Baierbrunn (OTS) - Anmoderationsvorschlag: "Die Besuchszeit ist
vorbei!" Mit diesen Worten wurden früher oft Angehörige abgefertigt,
die ihre kranke Mutter oder den Vater im Krankenhaus besuchen
wollten. Heute sind die Kliniken entgegenkommender. Petra Bröcker
berichtet:
Sprecherin: In manchen Krankenhäusern sind Angehörige sogar rund um
die Uhr willkommen - auch auf Intensivstationen. Dort dürfen sie
auch bei der Körperpflege oder bei der Mobilisierung der Patienten
mithelfen, wenn sie möchten. Die Patienten profitieren davon, sagt
Ute Essig von der "Apotheken Umschau":
O-Ton Ute Essig 22 sec.
"Die Patienten werden ruhiger, sie fühlen sich sicherer, wenn
Angehörige oder Freunde zu Besuch sind. Diese Wirkung ist auch
messbar. So sinken zum Beispiel Blutdruck und Herzfrequenz der
Patienten. Viele Kliniken setzen deshalb auf eine familienzentrierte
Pflege, selbst auf Intensivstationen."
Sprecherin: Bei den Besuchen sollte man ein paar Dinge beachten:
O-Ton Ute Essig 19 sec.
"Am besten, es kommen ein zwei wichtige Bezugspersonen, nicht zu
viele Menschen auf einmal. Wenn Sie ein Geschenk mitbringen wollen:
Blumen sind generell nicht so gut geeignet, auch wegen der Hygiene.
Besser ist es, ein Buch, ein Hörbuch oder auch ein gerahmtes Foto
mitzubringen."
Sprecherin: Damit man im Krankenhaus niemanden stört und keine Keime
verbreitet, helfen folgende Tipps:
O-Ton Ute Essig 19 sec.
"Wichtig ist auch, Hygieneregeln zu beachten und zum Beispiel vor und
nach dem Besuch im Krankenhaus die Hände zu waschen. Außerdem sollte
man sein Handy ausmachen oder auf lautlos stellen. Wenn man unbedingt
telefonieren muss, macht man das am besten außerhalb des
Patientenzimmers."
Abmoderationsvorschlag:
Wer Zeit hat, sich das Krankenhaus vor der Behandlung auszusuchen,
sollte sich erkundigen, wie die Klinik mit Angehörigen umgeht,
schreibt die "Apotheken Umschau". Ein guter Hinweis darauf ist ein
Zertifikat mit dem Namen "Angehörige jederzeit willkommen", das an
besonders familienfreundliche Intensivstationen vergeben wird.
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