• 01.09.2016, 08:55:25
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  • OTS0015 OTW0015

Wiener Spitalskonflikt: Bundeskurie zeigt sich solidarisch

Verträge sind einzuhalten – Nachverhandlungen dringend erforderlich

Utl.: Verträge sind einzuhalten – Nachverhandlungen dringend
erforderlich =

Wien (OTS) - Die Bundeskurie Angestellte Ärzte der Österreichischen
Ärztekammer (ÖÄK) erklärte sich am Donnerstag in einer Aussendung
solidarisch mit der Ärztekammer für Wien. „Wir unterstützen die
Forderungen unserer Wiener Kollegen vollinhaltlich“, betonte
Karlheinz Kornhäusl, stellvertretender Obmann der Bundeskurie und
Sprecher der Bundessektion Turnusärzte. Einmal abgeschlossene
Verträge seien in jedem Fall einzuhalten. Wenn man plane, Dienste zu
verschieben oder zu streichen, dann dürfe dies nicht ohne die
Schaffung adäquater Rahmenbedingungen passieren. „Die ersatzlose
Streichung von Diensten aus Kostengründen ist für uns inakzeptabel“,
sagte Kornhäusl.

Eine Streichung von Diensten würde einerseits die Leistungsfähigkeit
der betroffenen Spitäler stark einschränken. Andererseits bekämen vor
allem die Patienten negative Folgen solcher Sparmaßnahmen zu spüren,
warnte Kornhäusl: „Weniger Nachtdienste bedeuten unterm Strich, dass
die Patienten während der Nachtstunden weniger gut versorgt werden
bzw. dass womöglich nur ein Arzt für eine große Abteilung zuständig
ist.“ Auch die geplante Auszahlungssperre für Überstunden sei der
Sache nicht dienlich. Der stellvertretende Bundeskurienobmann
appellierte daher eindringlich an die Vertreter der Wiener
Gesundheitspolitik, die Verhandlungen mit der Wiener Ärztekammer
wieder aufzunehmen und im Interesse der Patienten und der Ärzteschaft
den Dialog zu suchen. (slv)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NAE

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