- 24.08.2016, 17:20:30
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Großer Erfolg für den LIEBESTRANK im Steinbruch St. Margarethen
Am Freitag, 19. August, ging die letzte Vorstellung von Gaetano Donizettis „Der Liebestrank“ mit Standing Ovations des Publikums über die Bühne.
Utl.: Am Freitag, 19. August, ging die letzte Vorstellung von
Gaetano Donizettis „Der Liebestrank“ mit Standing Ovations des
Publikums über die Bühne. =
St. Margarethen (OTS) - Die Oper von Donizetti begeisterte diesen
Sommer Publikum und Kritik. Insgesamt besuchten heuer mehr als 40.000
Zuschauer die Veranstaltungen im Steinbruch St. Margarethen.
Besonders gefragt waren die Opern-Vorstellungen jeweils am Donnerstag
und Freitag der Woche. Aufgrund der alle fünf Jahre auf der
Hauptbühne stattfindenden Passionsspiele, fand an den
besucherstärksten Tagen, Samstag und Sonntag, keine Aufführung statt
Am 6. Juli feierte „Der Liebestrank“, Gaetano Donizettis Meisterwerk
des italienischen Belcanto, seine umjubelte Premiere auf der
Ruffinibühne im Steinbruch. Bei herrlichem Sommerwetter erlebten die
Premierengäste eine überwältigende Vorstellung, die neue Maßstäbe
setzte. Nachdem es seit langem keine Neuinszenierung in Wien mehr
gegeben hatte, wurde dieses Werk für die Musik- und Opernfreunde im
Osten Österreichs neu entdeckt. Die Medien kommentierten die
Produktion durchwegs mit großer Begeisterung. Am 7. August wurde der
Premierenmitschnitt aus dem Steinbruch auf ORF III mit hohen
Einschaltquoten und ausgezeichneten Publikumsbewertungen
ausgestrahlt.
Wetterbedingt wurde 2016 eine Vorstellung abgesagt, eine Vorstellung
musste nach der Pause abgebrochen werden. Die Oper im Steinbruch
wartete in den Vorstellungen bis zum 19. August mit einer jungen
internationalen Sängerbesetzung auf. Die Partie des Nemorino wurde
von Tamás Tarjányi, alternierend von Antonio Poli und Ioan Hotea
übernommen. Ihnen zur Seite standen als Adina die spanische
Sopranistin Elena Sancho Pereg sowie die armenische Sängerin Narine
Yeghiyan. In den weiteren Rollen brillierten der ukrainische Bariton
Andrei Bondarenko sowie Mathias Hausmann als Belcore sowie Uwe
Schenker-Primus und Jonathan Lemalu als Dulcamara. Alle Künstlerinnen
und Künstler überzeugten spielerisch und gesanglich restlos.
Karsten Januschke führte das engagierte junge Symphonieorchester des
Slowakischen Rundfunks präzise und einfühlsam durch die
anspruchsvolle Partitur Donizettis.
Regisseur Philipp Himmelmann setzte Donizettis „Der Liebestrank“ mit
feiner psychologischer Personenführung und mit Sinn für die großen
aber auch die intimen Momente spannend in Szene. Raimund Bauers
imposante „Wurlitzer-Bühne“ wurde zum optischen Blickfang in der
beeindruckenden Felsenlandschaft des Steinbruchs. Kathi Maurer
entwickelte die Kostüme im Geist der 1960er Jahre.
Simply Red im Steinbruch St. Margarethen
In Zusammenarbeit mit Barracuda Music trat die Top-Band Simply Red am
9. August im Steinbruch auf. Die Alben der britischen Band wurden zu
Meilensteinen der Musikgeschichte. Auf ihrer Jubiläumstour 2016 gab
die Band ein herausragendes, ausverkauftes Konzert, zu dem – trotz
schlechten Wetters – ca. 5.000 Fans aus Nah und Fern strömten.
„Die Schneekönigin“ im Schloss Esterházy
Aufgrund des großen Erfolges 2015 wurde am 19. Juni die Oper „Die
Schneekönigin“ unter der künstlerischen Patronanz von Anna Netrebko
im Haydnsaal des Schlosses Esterházy wiederaufgenommen. Ca. 5.000
junge Opernfreunde und ihre Familien erlebten die Familien- und
Schulvorstellungen zwischen dem 19. und 29. Juni in einer
wundervollen Inszenierung.
Oper im Steinbruch 2017: Giuseppe Verdis „Rigoletto“ auf der
Hauptbühne
2017 wird der Steinbruch St. Margarethen zum Schauplatz für eine der
populärsten Opern Giuseppe Verdis: „Rigoletto“. Bisher wurden im
Kartenvorverkauf knapp 15.000 Tickets verkauft oder bereits
vorbestellt. „Rigoletto“ feiert seine Premiere im Steinbruch St.
Margarethen am 12. Juli 2017.
Bedauern über fehlende Zusammenarbeit und Unterstützung im
Burgenland
Der Veranstalter der Oper im Steinbruch, die Arenaria GmbH, bedauert
sehr, dass seit einigen Jahren einer Kooperation zwischen den
Seefestspielen Mörbisch und der Oper im Steinbruch St. Margarethen
von höchster Landesstelle im Burgenland Steine in den Weg gelegt
werden. Dadurch können Synergien nicht genutzt und das sich bietende
Verkaufspotential bei weitem nicht ausgeschöpft werden. Die Arenaria
GmbH hofft, dass in Zukunft eine positive, nachhaltige und effiziente
Zusammenarbeit mit den zuständigen Landesstellen möglich ist. Davon
würden nicht nur die einzelnen Veranstalter, sondern auch der gesamte
Tourismus im Burgenland profitieren.
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