- 24.08.2016, 13:57:19
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FPÖ-Hofer zu Paralympics: Politische Entscheidungen nicht am Rücken behinderter Sportler austragen
Wien (OTS) - Bei den olympischen Spielen handelt es sich um einen
friedlichen Wettstreit, der von keinen kriegerischen
Auseinandersetzungen oder Krisen gestört werden soll. Davon scheinen
sich die Funktionäre des Olympischen Komitees leider Gottes
verabschiedet zu haben, moniert der FPÖ-Behindertensprecher und
freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat Ing. Norbert Hofer. Bei
den nun bald beginnenden Paralympischen Sommerspielen in Rio sind die
gesamten Sportlerinnen und Sportler Russlands wegen mutmaßlichen
Dopings ausgeschlossen. Dass Doping im Sport immer schon ein großes
Problem darstelle, sei nicht neu, dass gedopte Sportler
ausgeschlossen würden, ebenso. Wenn aber die gesamte Mannschaft einer
Nation ausgeschlossen werde, so scheinen hier ein Überbordwerfen des
Olympischen Gedankens und die ständig herbeigeredete Krise mit
Russland der wahre Hintergrund zu sein, so Hofer.
Hofer: „Zahlreiche Menschen mit Behinderungen haben sich über Jahre
auf dieses Ereignis vorbereitet, trotz ihres Schicksals gekämpft,
hart trainiert und müssen nun zur Kenntnis nehmen, dass politische
Unstimmigkeiten offensichtlich ein Antreten verhindern.“ Doping sei
eine Seuche im Sport, daher solle man jene Sportler ausschließen, bei
denen Doping nachgewiesen wurde, aber nicht alle Sportler unter
Generalverdacht stellen und a priori vom Wettkampf fernhalten, betont
der FPÖ-Behindertensprecher: „Politische Entscheidungen dürfen nicht
am Rücken behinderter Sportler ausgetragen werden. Ich hätte mir
erwartet, dass es einen österreichischen Schulterschluss gibt, der
diese Vorgehensweise als falsch bezeichnet.“
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