Korosec: Ja zur Harmonisierung der Kassenleistungen! Ja zum Ende der Doppelversicherungen!

Ergebnisse der Umfrage des Wiener Wirtschaftsbundes bekräftigen eingeschlagenen Weg!

Wien (OTS) - 24. August 2016 – „Österreichs Sozialversicherte sind heute mit zwei großen Themen konfrontiert: Obwohl zwei Personen derselben Berufsgruppe denselben Prozentsatz ihrer Einkünfte an die Krankenversicherung abliefert, ist die Leistung welche sie dafür erhalten, weiter vom Wohnort abhängig. Und immer mehr Menschen, die zugleich als Unselbständige beschäftigt sind und als Selbständige ein Unternehmen aufbauen und führen, haben längst kein Verständnis mehr für die daraus entstehende Doppelversicherung inklusive doppelter e-Card-Ausstellung. Dasselbe Problem trifft im Übrigen Seniorinnen und Senioren, die nach dem Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters neben einer Pension der PVA zusätzlich als Selbständige voll versichert werden, sogar noch Pensionsversicherungsbeiträge – ohne je zu erreichende adäquate Gegenleistung – einzahlen müssen. Natürlich sollen alle von ihren Gesamteinkünften – gleich aus wie vielen Einkommensquellen diese stammen – ihre Abgaben an die Sozialversicherung leisten. Aber doch bitte nicht mehr an zwei verschiedene Kassen mit höchst verschiedenen Tarifen und Leistungen! Hier sind Entlastung und Wahlfreiheit der Betroffenen ebenso gefragt wie die umfassende Harmonisierung aller Kassenleistungen! Die heute vorgelegte Umfrage des Wiener Wirtschaftsbundes bekräftigt diese Forderungen umfassend“, erklärt LAbg. Ingrid Korosec, Bundesvorsitzende des Österreichischen Seniorenbundes.

Korosec hält daher fest: „Seitens des Seniorenbundes gilt: Klares Ja zur Harmonisierung der Kassenleistungen! Klares Ja zum Ende der Doppelversicherung! Die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Studie zur Harmonisierung von Krankenkassen muss unbedingt auch den Aspekt der Leistungskataloge für Patientinnen, Patienten und Vertragspartner der Ärzte- und Pflegeberufe im Auge haben. Wir erwarten, dass die Studie möglichst zügig durchgeführt wird und daraus in der Folge auch rasch Schlüsse gezogen werden, deren Umsetzung nicht weitere Jahre auf sich warten lässt!“

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund
Susanne Walpitscheker
stv. Generalsekretärin
Tel.: 0650-581-78-82
swalpitscheker@seniorenbund.at
www.seniorenbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN0003