- 24.08.2016, 13:35:14
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Korosec: Ja zur Harmonisierung der Kassenleistungen! Ja zum Ende der Doppelversicherungen!
Ergebnisse der Umfrage des Wiener Wirtschaftsbundes bekräftigen eingeschlagenen Weg!
Utl.: Ergebnisse der Umfrage des Wiener Wirtschaftsbundes
bekräftigen eingeschlagenen Weg! =
Wien (OTS) - 24. August 2016 – „Österreichs Sozialversicherte sind
heute mit zwei großen Themen konfrontiert: Obwohl zwei Personen
derselben Berufsgruppe denselben Prozentsatz ihrer Einkünfte an die
Krankenversicherung abliefert, ist die Leistung welche sie dafür
erhalten, weiter vom Wohnort abhängig. Und immer mehr Menschen, die
zugleich als Unselbständige beschäftigt sind und als Selbständige ein
Unternehmen aufbauen und führen, haben längst kein Verständnis mehr
für die daraus entstehende Doppelversicherung inklusive doppelter
e-Card-Ausstellung. Dasselbe Problem trifft im Übrigen Seniorinnen
und Senioren, die nach dem Erreichen des gesetzlichen
Pensionsantrittsalters neben einer Pension der PVA zusätzlich als
Selbständige voll versichert werden, sogar noch
Pensionsversicherungsbeiträge – ohne je zu erreichende adäquate
Gegenleistung – einzahlen müssen. Natürlich sollen alle von ihren
Gesamteinkünften – gleich aus wie vielen Einkommensquellen diese
stammen – ihre Abgaben an die Sozialversicherung leisten. Aber doch
bitte nicht mehr an zwei verschiedene Kassen mit höchst verschiedenen
Tarifen und Leistungen! Hier sind Entlastung und Wahlfreiheit der
Betroffenen ebenso gefragt wie die umfassende Harmonisierung aller
Kassenleistungen! Die heute vorgelegte Umfrage des Wiener
Wirtschaftsbundes bekräftigt diese Forderungen umfassend“, erklärt
LAbg. Ingrid Korosec, Bundesvorsitzende des Österreichischen
Seniorenbundes.
Korosec hält daher fest: „Seitens des Seniorenbundes gilt: Klares Ja
zur Harmonisierung der Kassenleistungen! Klares Ja zum Ende der
Doppelversicherung! Die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene
Studie zur Harmonisierung von Krankenkassen muss unbedingt auch den
Aspekt der Leistungskataloge für Patientinnen, Patienten und
Vertragspartner der Ärzte- und Pflegeberufe im Auge haben. Wir
erwarten, dass die Studie möglichst zügig durchgeführt wird und
daraus in der Folge auch rasch Schlüsse gezogen werden, deren
Umsetzung nicht weitere Jahre auf sich warten lässt!“
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