- 18.08.2016, 09:40:12
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Humanitäre Hilfe: ASBÖ unterstützt Notleidende in Heimatländern
ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller fordert Strategie und vorausschauende Planung für mehr humanitäre Hilfe
Utl.: ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller fordert
Strategie und vorausschauende Planung für mehr humanitäre
Hilfe =
Wien (OTS) - „Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen, die ihre
Familien nicht ausreichend ernähren können und über keine
Zukunftsperspektiven für ihre Kinder verfügen, muss geholfen werden“,
sagt Reinhard Hundsmüller, Geschäftsführer des
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, anlässlich des Internationalen
Tages der humanitären Hilfe am 19. August. Der Samariterbund fordert
eine klare Strategie im Bereich der humanitären Hilfe mit
festgelegten Zielen und einem abgesicherten Budget auf EU-Ebene. Der
Krieg in Syrien und die gewaltsamen Auseinandersetzungen im Irak
haben 15 Millionen Menschen zu Flüchtlingen gemacht. „Wir sind mit
der größten humanitäre Krise seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert.
Wir müssen die Situation der Menschen ernst nehmen, sie in ihren
Heimatländern und in den angrenzenden Nachbarländern unterstützen.
Damit können wir einen Beitrag leisten, die Lage in diesen Ländern zu
stabilisieren“, betont Hundsmüller seine Forderung nach vermehrtem
internationalen Engagement. „Nicht zuletzt aufgrund der Entwicklungen
im vergangenen Jahr wissen wir sehr gut, welche Folgen es hat, wenn
humanitäre Hilfe in den Heimatländern notleidender Menschen ausbleibt
oder in zu geringem Maße erfolgt“, so Hundsmüller.
Hilfsprogramme des Samariterbundes im Nordirak und im Libanon
Der Samariterbund hilft Menschen weltweit, die durch
Naturkatastrophen oder Konflikte in Not geraten sind. Aktuell
unterstützt der Samariterbund in Zusammenarbeit mit verlässlichen,
regionalen Partnern Flüchtlinge, die im Nordirak und im Libanon
Schutz gefunden haben. „Unsere Partnerorganisationen vor Ort
verteilen Gutscheine für Lebensmittel an die Betroffenen, die damit
in lokalen Geschäften Nahrungsmittel einkaufen können“, erklärt
Hundsmüller.
Auch in den Flüchtlingscamps der Westsahara, ein von der
Weltöffentlichkeit wenig beachteter Schauplatz, wird Hilfe dringend
benötigt. Der Samariterbund hat dort ein neues Projekt gestartet, das
die Schulausbildung von Kindern fördert. Gemeinsam werden die
Ausbildung von LehrerInnen in den Camps sowie Lehrunterlagen
erarbeitet und damit 4.500 Mädchen und Buben eine Chance auf eine
fundierte Schulbildung und eine bessere Zukunft gegeben. „Eine gute
Ausbildung ist die beste Möglichkeit für ein selbstbestimmtes Leben
sowie gegen Extremismus und Resignation“, so Hundsmüller.
Der Samariterbund leistet mit seinen Projekten Hilfe zur Selbsthilfe,
um die Lebensbedingungen in den Projektländern nachhaltig zu
verbessern und die wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu
fördern. Der Samariterbund unterstützt seit 2015 nach zwei
verheerenden Erdbeben ein Wiederaufbauprojekt in Nepal, in Kenia und
Äthiopien ein Frauengesundheitsprojekt, seit 2014 nach einer
Flutkatastrophe in Serbien die landwirtschaftlichen Entwicklung und
im Nordosten Georgiens die Integration von Kindern und Jugendlichen
zur Förderung von Perspektiven sowie mobile Pflege für alleinstehende
ältere Menschen.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die humanitäre Hilfe des
Samariterbundes.
ASBÖ-Spendenkontonummer:
IBAN: AT97 1200 0006 5412 2001
BIC: BKAUATWW
Mehr Infos: https://spende.samariterbund.net/
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