- 12.08.2016, 10:33:55
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ÖH ad Uniräte: Geld für Wenige auf dem Rücken der Studierenden
Sparen bei Unirat statt bei den Studierenden!
Utl.: Sparen bei Unirat statt bei den Studierenden! =
Wien (OTS) - Mit den gestern veröffentlichten Prüfungsergebnissen des
Rechnungshofes hat sich gezeigt, dass der ewig lamentierte Geldmangel
der Universitäten wohl nur für Bereiche gilt welche die
wissenschaftlichen Kapazitäten der Unis betreffen, nicht aber die der
Finanzierung der Leitorgane. „Die Erkenntnisse des Rechnungshofes
sind leider kaum überraschend, zeigen aber mal wieder, dass auch
unsere Universitäten im Sumpf der Freunderlwirtschaft und
Selbstbevorzugung versinken, während wir Studierenden an allen Ecken
und Enden die Studiums- und Unterstützungsmöglichkeiten kürzen und
erschweren“, zeigt sich Philip Flacke vom Vorsitzteam der
Österreichischen Hochschüler_innenschaft entrüstet.
Die seit 2002 eingesetzten Universitätsräte haben von Beginn an mit
ihrer einem kapitalgeschellschaftlichen Aufsichtsrat gleichgestellten
Funktion eine zweifelhafte Stelle im Hochschulwesen belegt, ihre
Position jedoch so zu missbrauchen ist unverantwortlich und auf das
Entschiedenste zu verurteilen. „Es stellt sich eben die Frage wieso
wir permanent über Zugangsbeschränkungen und Kapazitätsgrenzen wegen
Geldmangels reden, wenn wir an anderen Stellen einigen wenigen
massenhaft Geld in den Rachen werfen“, so Flacke.
Es sei jetzt an den Universitäten zu prüfen, wo es Potential für
Einsparungen gibt, welche nicht auf dem Rücken der Studierenden
ausgetragen werden müssen, ist sich das ÖH Vorsitzteam einig.
„Immerhin ist die voranschreitende Bildungsökonomisierung ein Problem
welches uns auch ohne nutzbefreite Leitgremien genügend Sorgen
bereitet. Wenigstens die vom Wissenschaftsministerium versprochene
Obergrenze, welche mit der neuen Funktionsperiode der Uniräte 2018
eintreten soll, verspricht einen Schlussstrich unter dieses Problem
zu ziehen. Hoffen wir, dass der Minister Wort hält“, meint Philip
Flacke abschließend.
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