• 03.08.2016, 22:00:01
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Neues Volksblatt: "Versprechen" von Markus EBERT

Ausgabe vom 4. August 2016

Utl.: Ausgabe vom 4. August 2016 =

Linz (OTS) - Egal wie am Ende des Tages die Swap-Affäre juristisch
ausgeht, eines ist unbestritten: Für die Stadt Linz steht sehr viel
auf dem Spiel. Umso wichtiger ist es daher auch, wenn die
maßgeblichen politischen Kräfte — und das sind in diesem Fall die
Gemeinderatsparteien — nicht nur am selben Strang ziehen, sondern
auch in die gleiche Richtung.
Immerhin weiß man eines mit Gewissheit: Hineingeraten ist die
Landeshauptstadt in die Spekulations-Affäre — und nichts anderes als
ein Spekulationsgeschäft ist der berüchtigte Swap 4175, schließlich
wollte man sich dadurch die Zinsen für einen Frankenkredit sparen —
durch die Art von Politik, wie sie unter einer mehrheitsverwöhnten
SPÖ jahrzehntelang gepflogen wurde. Geradezu symptomatisch für das
rote Credo vom „Mia san mia“ steht die Vorgangsweise der früheren
Stadtgranden Franz Dobusch und Johann Mayr. Sie wähnten sich im
Besitz der politischen Allwissenheit, die Einbindung anderer Parteien
war in wenigen Ausnahmefällen eine der Optik geschuldete lästige
Pflicht.
Ausbaden müssen das nun andere, letztendlich natürlich die
steuerzahlenden Bürger dieser Stadt. Umso dringender geboten wäre es,
wenn Dobusch-Nachfolger Klaus Luger sein Versprechen vom Amtsantritt
im November 2013, mit offenen Armen auf alle Parteien zuzugehen, auch
wahrmacht. Doch derzeit nährt er eher die Zweifel an der
Ernsthaftigkeit dieser Ansage.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

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