• 03.08.2016, 10:46:27
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FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Nein zu DDR-System in der Gesundheitsversorgung – SPÖ muss Spindelberger zurückpfeifen

Die FPÖ-Gesundheitssprecherin fordert als Einsparungsmaßnahme die Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger und mehr Kassenstellen für eine bessere Versorgung der Patienten

Utl.: Die FPÖ-Gesundheitssprecherin fordert als Einsparungsmaßnahme
die Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger und mehr
Kassenstellen für eine bessere Versorgung der Patienten =

Wien (OTS) - „Nun hat die SPÖ in Person ihres Gesundheitssprechers
Spindelberger offenbar ihre Maske fallen gelassen: Die Kombination
von Primary Health Care Zentren und der nun geforderten
Totalabschaffung des Rechts der freien Arztwahl läuft auf eine
Komplettverstaatlichung des Gesundheitswesens und die Ausrottung der
Freien Berufe in der Medizin hinaus, die nur Verlierer kennt:
Patienten, Ärzte und Apotheker, das Gesundheitssystems selbst“, so
heute die FPÖ-Gesundheitssprecherin und Vorsitzende des
parlamentarischen Gesundheitsausschusses Dr. Dagmar
Belakowitsch-Jenewein.

Spindelberger habe zudem offenbar das System nicht verstanden, seine
Rechnung sei mathematischer Humbug. Eingespart würde durch die
Abschaffung des Wahlarztsystems nämlich gar nichts, im Gegenteil:
„Wenn Patienten Wahlarzthonorare einreichen, behält sich die
Krankenkasse 20 Prozent Verwaltungsbeitrag ein und erspart sich auch
sonst noch einiges, bei Kassenpatienten sind 100 Prozent fällig. Die
Methode Spindelberger würde nur dazu führen, dass die Versicherten
für weniger Versorgung mehr Beiträge zu zahlen hätten“, so
Belakowitsch-Jenewein. Sie fordert als erste Einsparungsmaßnahme die
Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger und mehr Kassenstellen
für eine bessere Versorgung der Patienten. „Allein in Wien haben wir
zum Beispiel jetzt weniger Kassenärzte als noch vor 20 Jahren – und
das bei einer deutlich gestiegenen Bevölkerungszahl“, so
Belakowitsch-Jenewein.

„Die SPÖ und ihre Funktionärskaste – immerhin war Spindelberger
einmal Obmann einer Gebietskrankenkasse – haben die
Zwei-Klassen-Medizin in Österreich zu verantworten. Statt die
Probleme an der Wurzel zu packen, setzt Spindelberger aber nun einen
weiteren Schritt in Richtung eines DDR-Medizinsystems. Es würde mich
nicht wundern, wenn er zuhause ein Honeckerfoto hängen hätte.
Gesundheitspolitisch gibt Spindelberger jedenfalls den Trabbifahrer!
Die SPÖ muss ihn zurückpfeifen. Tut sie das nicht, wissen wir, was
Kerns ‚New Deal‘ gesundheitspolitisch bedeutet: die Rückkehr in den
kompletten Staatssozialismus – und das zulasten der medizinischen
Versorgung“, so Belakowitsch-Jenewein.

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