• 02.08.2016, 14:04:02
  • /
  • OTS0076 OTW0076

Kärnten und Friaul-Julisch Venetien arbeiten an bilateralem Straßenprojekt

LH Kaiser, LR Köfer unterzeichneten in Tolmezzo mit Präsidentin Serracchiani bilaterale Vereinbarung über gemeinsame Studie für den Plöckenpass

Utl.: LH Kaiser, LR Köfer unterzeichneten in Tolmezzo mit
Präsidentin Serracchiani bilaterale Vereinbarung über
gemeinsame Studie für den Plöckenpass =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Im italienischen Tolmezzo fand heute,
Dienstag, ein Treffen zwischen Landeshauptmann Peter Kaiser,
Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer, der Präsidentin der Region
Friaul-Julisch Venetien, Debora Serracchiani, sowie der Landesrätin
Mariagrazia Santoro statt. Dabei kam es zur Unterzeichnung einer
bilateralen Vereinbarung über eine gemeinsame Machbarkeitsstudie mit
aktuellen Datengrundlagen für den Plöckenpass bzw. die
Plöckenpass-Straße B110 auf österreichischer und SS 52 auf
italienischer Seite. „Unter Berücksichtigung der finanziellen Lage
beider Regionen soll die Studie als Entscheidungsfindung für eine
machbare, finanzierbare Vorgangsweise herangezogen werden“, betonten
sowohl der Landeshauptmann als auch der Kärntner Straßenbaulandesrat.

„Ich freue mich über diese für das Obere Gailtal wichtige
Vereinbarung für diese geschichteträchtige Verkehrsverbindung mit
Italien, deren Ursprung weit in das vergangene Jahrtausend
zurückgeht“, erklärte Kaiser. Für die Gemeinden auf beiden Seiten der
Staatsgrenze sei das Projekt von großer Wichtigkeit. Er werde
gemeinsam mit Straßenbaulandesrat Köfer für die Erfüllung des
Vertrages sorgen. „Ich denke wir sind alle der gleichen Auffassung,
dass hier keine weitere Transitroute geschaffen wird, sondern die
Optimierung der Straße für den vorhandenen Verkehr im Mittelpunkt
steht. Wir werden über das Thema Verkehr im Rahmen der Euregio
weitere Gespräche führen“, erklärte der Landeshauptmann.

Serracchiani pflichtete Kaiser in dem Punkt bei und brachte ihren
Dank für die Kooperation zum Ausdruck: „Sowohl das italienische
Infrastrukturministerium als auch die Autobahngesellschaft, die
betroffenen Gemeinden als auch die Region Friaul stehen hinter dieser
wichtigen Vereinbarung“, so die Regionspräsidentin.
Die Plöckenpassstraße ist für das Obere Gailtal, die Region
Kötschach/Mauthen und Friaul-Julisch Venetien von großer Bedeutung.
Ziel ist es, die Erreichbarkeit in beiden Regionen zu verbessern, die
Verkehrssicherheit zu erhöhen und eine wintersichere Verbindung zu
schaffen. „Dies ist immer der Wunsch beider Seiten gewesen“, stellten
Kaiser und Köfer klar.

Nach mehreren Gesprächen der Straßenbauabteilung auf Beamtenebene
seit dem Jahr 2013 und der Klärung der Zuständigkeiten, soll die
Studie nun ein wertfreies Ergebnis über die weitere Vorgangsweise
bringen. Besonderes Augenmerk soll auf das Verkehrsaufkommen, die
Umwelt- und Umfeldverträglichkeit, auf Raumordnungsparameter und die
regionale Wertschöpfung gelegt werden. Zudem sollen in der Studie
auch Maßnahmen aufgelistet werden, die den Tourismus, die Wirtschaft,
aber auch die verkehrstechnische Erreichbarkeit beider Regionen
sichern bzw. gewährleisten sollen. Die veranschlagten Studienkosten
von rund 80.000 Euro sollen von beiden Regionen zu je 50 Prozent
getragen werden. Die Studie soll in sechs Monaten abgeschlossen sein.
Bei dem Treffen dabei waren unter anderem der Bürgermeister von
Kötschach-Mauthen, Walter Hartlieb, und Straßenbauabteilungsleiter
Volker Bidmon.
(Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel