ARBÖ: „Stau-Samstag des Sommers“ beginnt mit rund 60 Kilometer Stau

Wien (OTS) - Der „Stau-Samstag des  Sommers“ brachte bereits in den Morgenstunden  eine harte Geduldsprobe für die Autofahrer. Auf den Transitrouten in Österreich und dem benachbarten Slowenien sowie Bayern wurden laut ARBÖ  in den Morgenstunden bereits rund 60  Kilometer Stau beziehungsweise zäher Verkehr  gemessen. Die Hauptgründe waren neben dem Reiseverkehr durch den Sommerferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg, die Verkehrssperren durch den Besuch von Vladimir Putin in Slowenien.

Die Staustrecke Nummer 1 war die Karawankenautobahn (A11). Hier war der Karawakentunnel seit  9 Uhr gesperrt. Viele wollten noch vor der Sperre durch diese wichtige Nord-Süd-Verbindung. Daher standen Urlauberkolonnen standen seit 06:00 Uhr vor der Grenze. Gegen 08.30 Uhr reicht der Stau rund 10 Kilometer fast  bis zum Knoten Villach zurück.

Auch auf den Ausweichstrecken zur  Karwankenautobahn war viel Zeit und Geduld gefragt. Auf  der Pyhrnautobahn (A9) hieß es in Richtung Slowenien vor allem vor der Tunnelkette Klaus in Oberösterreich viel Geduld aufbringen. Hier wurde der Verkehr vor dem Tunnel Klaus nur mehr blockweise abgefertigt. Binnen weniger Minuten bildete sich rund 3 Kilometer Stau. Im weiteren Verlauf standen die Autofahrer vor dem Gleinalmtunnel rund 2 Kilometer. 

Auf slowenischer Seite ging es zwischen der Grenze Sentij und der Grenze bei Grusjkove  zum Teil  sehr langsam in Richtung Kroatien.  Auf der A4 (Verbindung Maribor-Ptuj) wurden in Richtung Kroatien rund 10 Kilometer Stau gemeldet. Der Zeitverlust betrug gegen 09:00 Uhr rund 2 Stunden.  

Aber auch auf den „klassischen“  Staustrecken in Tirol, Salzburg und Bayern ging es seit den frühen Morgenstunden „heiß her“.  Für rund 6 Kilometer Stau und Blockabfertigung sorgte der Reiseverkehr in Richtung Villach auf der Tauernautobahn (A1o) vor der Einhausung Flachau.  Ebenfalls auf rund 6 Kilometern standen Autofahrer vor einer Baustelle zwischen Schönberg und Zenzenhof auf der Brennerautobahn (A13) in Richtung Italien im Stau. Auf der Fernpaßstrecke (B179) standen die Urlauberkolonnen gegen 09:00 Uhr auf rund 5 Kilometern zwischen dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Fernpaß immer wieder still. Im benachbarten Bayern kamen die Autofahrer  auf der Verbindung München-Salzburg (A8) in Richtung Salzburg auf einer Strecke von insgesamt rund 20 Kilometern nur sehr langsam weiter.

„Auch wenn die Staus bereits jetzt kilometerlang und die Verzögerungen stundenlang sind, ist das erst der Anfang. Im Laufe des Vormittags wird die Situation erfahrungsgemäß schlimmer werden. Wir rechnen in den Mittagstunden beziehungsweise am frühen Nachmittag mit dem Höhepunkt der Reisewelle“, so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

(Forts. mögl.)

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