- 29.07.2016, 15:26:41
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ÖH: Studiengebühren – nicht mit uns!
Freier und offener Hochschulzugang ist nicht verhandelbar
Utl.: Freier und offener Hochschulzugang ist nicht verhandelbar =
Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) wird
sich weiterhin klar gegen Studiengebühren positionieren. "Die heute,
Freitag, neu aufgeflammte Debatte über die flächendeckende
Wiedereinführung der Studiengebühren ist eine Kampfansage an den
freien und offenen Hochschulzugang", so Marie Fleischhacker vom
Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung. "Sollten sich die
Regierungsparteien hier tatsächlich auf Verhandlungen einlassen, wird
die ÖH nicht tatenlos zusehen", so Fleischhacker weiter.
Die ÖH wird nicht müde zu betonen, dass Bildung in Österreich immer
noch von der finanziellen Situation der Eltern abhängig ist und somit
ein exklusives Recht für einige wenige darstellt. Fehlende soziale
Absicherung stellt für viele eine große Barriere dar, auch schon vor
Beginn des Studiums. Studiengebühren machen diese Kluft nur größer.
"Nicht alle haben von Anfang an die gleichen Chancen zu Studieren. Um
ein Studium für alle zu ermöglichen, müssen endlich Sozialleistungen
und Beihilfen ausgebaut werden und nicht noch weitere finanzielle
Hürden wie Studiengebühren eingeführt werden", so Fleischhacker
weiter.
Studiengebühren sind ein Armutszeugnis für die österreichische
Hochschullandschaft. Soziale Durchlässigkeit wird hier mit Füßen
getreten. "Wir appellieren an die SPÖ und Kanzler Kern ihr soziales
Gewissen wieder einzusetzen und der ÖVP gegenüber stark zu bleiben.
Denn schon mit der Ernennung der Studiengebührenverfechterin Sonja
Hammerschmid zur Bildungsministerin hat die SPÖ ein deutliches
Zeichen gesetzt. Bleibt nur zu hoffen, dass diese sich
innerparteilich nicht durchsetzen kann", so Fleischhacker
abschließend.
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