• 29.07.2016, 12:07:08
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SB: E-Medikation wichtiger Schritt für Seniorinnen und Senioren

Umsetzung darf nicht verzögert werden!

Utl.: Umsetzung darf nicht verzögert werden! =

Wien (OTS) - Zur aktuellen Debatte rund um die Testphase der
E-Medikation in Deutschlandsberg (Steiermark) hält Mag. Gertrude
Aubauer, Bundesvorsitzende-Stellvertreterin des Österreichischen
Seniorenbundes und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat, heute fest:

„Wir sind froh, dass die e-Medikation endlich in die Pilotphase
eingetreten ist und bis Ende September in Deutschlandsberg erprobt
wird. Bei der flächendeckenden Umsetzung dieser wichtigen Maßnahme
für Patientinnen und Patienten darf es nun zu keinen Verzögerungen
mehr kommen!

Die Teilnahme an der e-Medikation und am elektronischen
Gesundheitsakt ELGA ist ein Recht der Patientinnen und Patienten –
sie können sich, wenn sie es wünschen, von der Teilnahme abmelden.
Eine bloß freiwillige Teilnahme der Ärztinnen und Ärzte würde jedoch
den Vorteil für die Patientinnen und Patienten stark schmälern und
den Projekterfolg gefährden.

Wir rufen daher alle Projektteilnehmer auf, sich gemeinsam an den
Tisch zu setzen, um eventuell vorhandene Startprobleme der Technik
und Verwaltung noch vor September zu lösen. Eine Verunsicherung der
Seniorinnen und Senioren durch medial ausgetauschte Vorwürfe sowie
Meinungsverschiedenheiten lehnen wir jedoch ab!“

e-Medikation ist wichtiger Schritt für Patientensicherheit.
Weitere Verzögerungen inakzeptabel!

„Seit der erfolgreichen Einführung der e-Card vor mehr als zehn
Jahren hat der Österreichische Seniorenbund dafür gekämpft, dass auch
die Möglichkeit der sogenannten e-Medikation umgesetzt wird. Dabei
werden alle Medikamente – auch jene, die nicht rezeptpflichtig sind –
welche eine Patientin / ein Patient einnimmt im System gespeichert.
Die e-Card bildet den Schlüssel zu diesem System. Es ermöglicht
ÄrztInnen aber auch jeder Person in Apotheken einzusehen, welche
Medikamente bereits eingenommen werden. Damit können
Doppelmedikationen, also die Einnahme von zwei Medikamenten mit
wirkungsgleichen Inhaltsstoffen, sowie lebensgefährliche
Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Medikamenten unkompliziert
verhindert werden! Gerade für die Seniorinnen und Senioren bedeutet
dies, dass sie endlich nicht mehr selbst für die Vollständigkeit,
Aktualisierung und Verfügbarkeit ihrer Medikamentenlisten sorgen
müssen. Das ist ein wichtiger Schritt für die bessere
Gesundheitsversorgung insbesondere der älteren Generationen in
Österreich. Weitere Verzögerungen der Umsetzung können wir daher
nicht akzeptieren!“

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