• 27.07.2016, 12:56:45
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Weiterer Schritt in Richtung des neuen Bemautungssystems

Branchensprecher Klacska: erste Erleichterungen aus dem im Herbst mit Stöger vereinbarten Modell wurden für Betriebe schon heuer spürbar – Umstellung in mehreren Schritten

Utl.: Branchensprecher Klacska: erste Erleichterungen aus dem im
Herbst mit Stöger vereinbarten Modell wurden für Betriebe
schon heuer spürbar – Umstellung in mehreren Schritten =

Wien (OTS) - Die WKÖ-Bundessparte Transport und Verkehr begrüßt, dass
das neue Mautsystem heute mit dem Start der Begutachtung der
Mauttarifverordnung den nächsten Schritt genommen hat.
Bundesspartenobmann Alexander Klacska: „Wie wir im Herbst mit dem
damaligen Verkehrsminister Alois Stöger ausverhandelt haben, stellt
Österreich somit in mehreren Schritten auf ein neues, transparenteres
und für die Wirtschaft planbareres Bemautungssystem um. Dabei haben
wir uns als Wirtschaftsvertreter maßgeblich einbringen und
Kostenbelastungen für die Betriebe verhindern können. Einige Vorteile
daraus wurden für die Betriebe sogar schon heuer spürbar. Durch das
neue System konnten wir für die Wirtschaft von 2016 bis 2020
Zusatzkosten von rund 150 Millionen Euro abwenden“.

Ab nächstem Jahr wird der Berechnungszeitraum für die gesetzlich
festgeschriebene jährliche Valorisierung an jenen der Vignette
angepasst. Die Tarifsätze können somit künftig schon im Sommer
kommuniziert werden, das bedeutet für die Betreibe eine zeitgerechte
Kalkulationsgrundlage für Tarifplanungen des Folgejahres. Eine
weitere Verbesserung für die Wirtschaft: Die Tarifökologisierung
findet nicht mehr im 2-Jahres-Rhythmus statt, die Differenzierung der
Tarife der fahrleistungsabhängigen Maut nach EURO-Emissionsklassen
entfällt grundsätzlich. Auch das trägt wesentlich zur Planbarkeit des
Systems bei.

Die externen Kosten fallen erstmals per Jahresbeginn 2017 an, rund
die Hälfte der Einnahmen daraus fließt wieder an die Betriebe zurück.
Ca. 20 Mio. Euro jährlich werden für die Jahre 2017, 2018, 2019 und
2020 zur Tarifstützung für Euro VI-Fahrzeuge verwendet. Auch die
übrigen Einnahmen durch externe Kosten sollen in den Verkehrsbereich
fließen. „In diesem Zusammenhang haben wir damals explizit
branchenspezifische Maßnahmen im Bereich der Aus- und Weiterbildung
angedacht“, erinnert Klacska. (PWK563/PM)

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