• 19.07.2016, 11:54:47
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Korosec zu neuem VOR-Tarifsystem: Preiserhöhungen rückgängig machen!

Fordere Gespräche mit allen Verantwortlichen

Utl.: Fordere Gespräche mit allen Verantwortlichen =

Wien (OTS) - Zur ab 6.7.2016 in Kraft getretenen VOR-Tarifreform,
stellt die Bundesvorsitzende des Österreichischen Seniorenbundes,
LAbg. Ingrid Korosec, fest:

„Die mit der jüngsten VOR (Verkehrsverbund-Ost-Region)- Tarifreform
verbundenen Preiserhöhungen sind unzumutbar und rückgängig zu machen.
Wir erhalten laufend e-mails und Telefonanrufe von verärgerten
Pensionistinnen und Pensionisten, die sich über Erhöhungen von bis zu
100 % (!) beschweren.

„Eine Tarifreform, die insgesamt laut den Verantwortlichen
aufkommensneutral sein soll, aber in vielen Fällen Preiserhöhungen
von 100 % zur Folge hat, ist weder ausgewogen noch sozial zu
rechtfertigen, so Korosec weiter. Ich fordere daher die
Hauptverantwortlichen, insbesondere die VOR-GmbH und die ÖBB auf, mit
den Seniorenorganisationen in Gespräche einzutreten, damit diese
untragbare Situation rasch bereinigt wird“.

Neben den ungerechtfertigten Preiserhöhungen gibt es aber noch
zahlreiche weitere Punkte, die offen sind. So gibt es derzeit keine
Ermäßigungen bei Zeitkarten, wie Wochen- und Monatskarten, bei
Einzelfahrscheinen benötigt man die Vorteilscard Senior.

„Unser Ziel muss es sein, in einem ersten Schritt diese
Ungerechtigkeiten zu beheben, in einem weiteren Schritt sollen durch
Verhandlungen von allen beteiligten Verantwortungsträgern, wie
Verkehrsverbünden, Länder, Kommunen, ÖBB unter Einbeziehung der
Seniorenorganisationen, in ganz Österreich einheitliche Tarife und
Ermäßigungen, insbesondere auch für Seniorinnen und Senioren,
geschaffen werden“, so Korosec.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SEN

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